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Let´s create future together!

Offline in den <br>Sommer gehen Der Zug der Zeit: Arbeiten oder Ruhe geben? (Bildquelle: Cornelia Scala-Hausmann)

Offline in den
Sommer gehen

Wie halten Sie es mit der Digitalisierung und mit persönlichen „Offline-Zeiten"? Gedanken zum „Team Mensch und Maschine".

Offline in den Sommer gehen

Könnten Sie auf Google verzichten?
Viele können es nicht. In den USA müsste man einer Person im Schnitt 17.000 US$ zahlen, damit er oder sie ein Jahr lang keine Suchmaschinen nützt. Vor allem Menschen, die beruflich viel recherchieren müssen, ersparen sich Unmengen an Zeit gegenüber ihrer Vorgänger, die noch ohne dem auskommen mussten.

Was ist Ihnen Google & Co wert?
Oder E-mail, smartphone, Youtube, 9gag usw.?

Oder gehören Sie zu dem Drittel der Österreicher, die kein smartphone haben und so gut es geht, einen Bogen um all das machen? (Dafür aber Zeitung und Fernseher abonnieren?)

Kein Vorteil ohne Nachteil – pflegte meine Großmutter „Mitzi" aus dem vorvorigen Jahrhundert immer zu sagen. Und wie immer hat sie recht. Es liegt also wieder an uns selbst, was wir daraus machen.
Einige Gruppen pflegen ja bereits eine „Offline-Zeit" – und zwar gewollt, nicht gezwungenermaßen! Dabei wird bewusst, dass der Mensch die Maschine bedient und nicht von der Maschine kontrolliert wird. Dennoch ist das Team „Mensch & Maschine" kein schlechtes. Mensch allein macht Fehler. Aber auch Maschine allein macht Fehler! Gemeinsam liefern wir die besten Ergebnisse.

Wir sollten die Technik also bestmöglich nützen. Bestmöglich bedeutet nicht, dass wir ihre Sklaven werden, sondern eben genau umgekehrt – sie sollen unsere sein ;-)
Und je besser wir sie kennen, desto größer ihr Nutzen für uns. So ist die Digitalisierung in den letzten Jahren das große Thema geworden.

Die Digital Economy verändert Unternehmen und deren Abläufe. In einer Sekunde wird heute mehr Information über das Internet ausgetauscht, als vor 20 Jahren im gesamten Internet gespeichert war! Dazu kommen nun neue Märkte wie 3-D-Druck oder selbst fahrende Autos. Unsere technischen Entwicklungen sind eines – damit verantwortungsbewusst umzugehen, ohne sie von vornherein zu negieren, ein anderes. Nicht die Technik an sich verändert die Welt, sondern unser Umgang mit ihr. Und das liegt am Menschen selbst.

Wir hören zwar immer nur, dass die neuen Medien eine Gefahr darstellen, dabei verfügt nur knapp die Hälfte aller Führungskräfte im deutschsprachigen Raum über digitale Fähigkeiten. Bei Mitarbeitern ist es überhaupt nur ein Drittel. Und das digitale Wissen, das bei den Führungskräften vorhanden ist, reicht nicht, um damit führen zu können. Nun könnte man meinen, das müsse auch nicht sein – doch in der neuen Führungsära wird es ohne digitale Vernetzung und ohne Fertigkeiten in diesem Bereich schwierig.

In einer Gender-Shift-Gesellschaft muss Arbeit immer flexibler gestaltet werden. Für 87% aller Frauen und Männer ist eine Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben wichtig. Dabei geht es schon lange nicht mehr um die sogenannte Work-Life-Balance, sondern um die freie Gestaltung des Arbeits- und Privatlebens unabhängig von Zeit und Raum. Und das ist mit digitalen Hilfsmitteln und sozialen Technologien heute einfach zu bewerkstelligen. Voraussetzung für ein gesundes Gelingen ist ein bewusster Umgang damit. Arbeitszeit wird Lebenszeit.*

Ich sitze jetzt im Zug nach Wien und nutze die Möglichkeit, in Ruhe zu arbeiten. Aber eigentlich wäre ein wenig Ruhe ohne Arbeit auch ganz fein. Also werde ich die Gelegenheit nützen und sämtliche Gerätschaften auszuschalten. Einfach mal beim Fenster rausschauen und die Gedanken kommen und gehen lassen.

Wer weiß, wie lange ich es aushalte ... vielleicht schlafe ich sogar ein und lasse die Zeit „ungenutzt" verstreichen... aber vielleicht ist sie so für mich von größtem Nutzen ;-)

Ihre Cornelia Scala-Hausmann

* Scala-Hausmann, C. „Der Zukunftskompass", 09/2018 Morawa Verlag.

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