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Let´s create future together!

LEBENSpost Reise durchs Leben ...  Cornelia Scala-Hausmann (Bildquelle: Cornelia Scala-Hausmann)

LEBENSpost Reise durchs Leben ...

Cornelia bereitet sich auf die nächste Etappe ihrer Segelreise vor und bemerkt als „Aussteigerin", dass sie jetzt erst wirklich zu arbeiten beginnt ...

Zwischen Irland und Karibik
Sommer-nach-träume & Lebensarbeit

Der Sommer dient vielen als Verschnaufpause. So auch für mich. Wenn auch etwas anders als bei den meisten. Ist man ein Jahr unterwegs, schieben sich einige Dinge zusammen, die dann in kurzer Zeit erledigt werden wollen ... wenngleich das ja auch nur der eigene Anspruch ist ;-). Auch abseits der Ozeane mit beiden Beinen fest auf zumeist österreichischem Boden ist ständig etwas zu tun.

Mitte Mai von der letzten Segelreise zurück gekehrt, brauchte es das erste Monat, um anzukommen und sich zu erholen. (Nein, so eine Reise ist kein Urlaub!) Das zweite Monat, um wieder organisatorisch einzusteigen und Dinge zu planen, die geplant gehören. Das dritte, um Freunde zu besuchen und Projekte zu finalisieren, die existenziell sind.

... bleiben noch zwei Monate... NUR noch zwei Monate!

Der September steht unter dem Stern einer Wohnung für Tochter in Wien ... Organisation einer Kunstausstellung für Harald ... eventuell doch noch einen Reisevortrag vorbereiten ... den neuen Fernlehrgang – nun endlich in den letzten Monaten komplett neu überarbeitet – online zu stellen ... und die nächste Reiseetappe zu planen ... (Ja, Mitte Oktober soll es wieder nach Trinidad gehen)

Zeit ist relativ.

Wenn ich mein Leben betrachte und vor allem hinein fühle, so wird mir eines klar. Bis vor ein paar Jahren war ich unglaublich beschäftigt im Außen. Ich hatte immer das Bild, mit einem Pflug gleichzeitig mehrere Felder zu pflügen. Es gelang auch nicht mal so schlecht und war für mich völlig in Ordnung zu der Zeit.

Jetzt, quasi als „Aussteigerin" sollte man meinen, dass das Leben „Urlaub" wäre. Doch jetzt bemerke ich, dass ich erst wirklich zu arbeiten beginne!

Diese „Arbeit" fühlt sich jedoch weit essenzieller an als bisher. Es ist Seelenarbeit und als solche tiefgehend und nicht minder anstrengend. Jetzt erst konnte und kann ich mein bisheriges Lernen vom Leben immer mehr bündeln – in Büchern, die z.T. schon erschienen sind, z.T. in Arbeit sind – in einem Fernlehrgang, der immer anspruchsvoller wird – in der Abnabelung meiner Kinder – in der Beziehung, die immer spannend bleibt – und schließlich in der Organisation meines Lebens an sich, mit Reisen und finanzieller Unabhängigkeit.

Ja, mein Leben ist Arbeit – und Arbeit ist Leben. Tatsächlich.

Arbeit ist für mich „wesentlich" geworden. Ist sie das für mich und mein Wesen nicht, ist es Beschäftigung, die ich zu vermeiden versuche. Alles zu seiner Zeit.

Erst jetzt, mit 51, gelange ich zu einer Freiheit, die ich mir nehmen musste, um sie erleben zu können.... und erst jetzt habe ich das Gefühl, so richtig Lebensarbeit zu verrichten, unabgelenkt von fremdbestimmten beschäftigungstherapeutischen Zwängen.

Wie war das möglich?

...indem ich Besitz aufgelöst und unternehmerisch eingesetzt habe. Indem ich Freunden vertraut und losgelassen habe. Indem ich vieles einfach hergeschenkt und anderes nicht mehr angenommen habe. Indem ich manches, das sich seltsam anfühlte, einfach nicht entschieden habe. Indem ich einfach nur das Leben vorwärts Schritt für Schritt ohne viel Planung gelebt habe.

Faszinierend.

Ich wünsche Ihnen viel Freude bei Ihrem nächsten geplanten, aber vor allem bei Ihrem nächsten ungeplanten Schritt in den Herbst!

Ihre
Cornelia Scala-Hausmann

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