>> hier geht es zur ersten Reiseetappe

Unsere Reisegruppe hat sich im Basecamp der Selbstkompetenz gut geschlagen. Einige haben die Gruppe gewechselt und andere haben aus gesundheitlichen Gründen abbrechen müssen – doch wir sind noch dabei! Und es geht weiter zur zweiten Station auf dieser Weltreise zum höchsten Gipfel unserer Visionen. 

Das Etappenziel heißt Salutogenese – ein exotischer Ort, der sich von Salus (Gesundheit) und Genese (Entstehung) ableitet. Nicht viele haben von ihm gehört geschweige denn, ihn besucht. Dieser wunderschöne Landstrich erhebt sich über das Tal der Pathogenese, wo es vor Krankheiten nur so wimmelt. Man sollte meinen, dass kein Mensch dort wohnen würde und jeder zur Salutogenese aufsteigen möchte. Aber so ist es nicht – es gibt zu viele Verlockungen und Versuchungen in diesem Tal. Daher ist es heillos übervölkert und der Zuzug reißt nicht ab. 

Unser Weg führt uns leicht aber stetig bergauf. Wir lernen, auf unseren Körper zu hören – wann braucht er eine Pause, wann wieviel Wasser? Nach einer Stunde hat jeder seinen eigenen Rhythmus gefunden und erfreut sich der immer schöner werdenden Natur und ihrer Artenvielfalt. 

Da! Bunte Vogelschwärme steigen aus den Bäumen auf und am Wegesrand wachsen genügend süße Beeren für uns alle. 

Unser Reiseführer erklärt uns spielerisch, wie unser Körper funktioniert, die 3 Systeme, die uns am Leben erhalten: Das Nerven-Sinnessystem, das uns die Welt wahrnehmen lässt. Das Rhythmische System für Atmung und Kreislauf und das Stoffwechsel-Gliedmaßensystem, das uns nach unserem Willen handeln lässt. Wir spüren in uns hinein, wann welches System die Oberhand hat. Bei mir ist es das Rhythmische System… mein Herz klopft stärker und mein Atem geht tiefer im raschen Schritt bergauf. Mein Blut bekommt mehr Sauerstoff und mein Schritt wird leichter.

Auf einer Wiese vor einem Bauernhof halten wir an, um zu picknicken. Wir bekommen frisches Gemüse aus dem Garten mit selbst gebackenem Brot. Ein Festmahl 😉 Danach sucht sich jeder ein Plätzchen im sonnigen Gras und ruht sich aus. Der Ausblick über das Tal ist grandios – bis auf die Rauch- und Dunstschwaden, die aus der pathogenen Stadt aufsteigen.

Nach 30 Minuten geht es weiter bergauf. Wir queren eine Hochebene und lassen das Tal hinter uns. Zwischendurch diskutieren wir über Körper – Seele – Geist in ihren Zusammenhängen und gegenseitigen Wechselwirkungen. Gesundheit scheint tatsächlich im Denken ihren Ursprung zu haben und wir begreifen die Bedeutung von Psychohygiene.

Im Gehen beginnen wir, unsere Gedanken auszumisten, zu ordnen und bemerken ihre Kraft. Jetzt bekommen wir Zugang zu unseren Gefühlen und können sie immer besser wahrnehmen…

Die Sonne neigt sich gegen Westen und nach 3 Stunden sind wir am Ziel. Ein Heilzentrum, das nicht Kranke aufnimmt, sondern Gesunde, die selbst Verantwortung für ihr Gesundsein übernehmen wollen. In 3 Tagen werden wir alle wichtigen Informationen dazu erhalten, die Gesundheit in ihrer tiefen Bedeutung verstehen zu lernen und unseren inneren Arzt zu aktivieren.

Wir werden freundlich empfangen. An der Tür hängt ein Schild: „Süchte haben hier keinen Zutritt, ebenso wenig Pessimismus und Selbstmitleid.“ … ich muss schmunzeln, werfe meine letzten Zweifel über Bord und trete ein…

Ihre

Cornelia Scala-Hausmann

…weiter geht es im nächsten Newsletter und/oder im Buch „Der Zukunftskompass®“

Wieder eine Poststation, wo das Schicksal die Pferde wechselt.
(George Gordon Byron)

Wenn ich meine „Pferde“ wechsle, heißt es umpacken. Die Satteltaschen sind voll, meine alten Pferde hatten Mühe bis hierher zu kommen. Doch es wurde von Jahr zu Jahr leichter. An jeder Poststation ließ ich etwas zurück und wie sich heraus stellte – hatte ich es nie vermisst. 

Lassen Sie uns auf eine neue Reise gehen – sie führt uns über die nahen Ziele unserer begonnenen Wege, über die kleinen Hindernisse unserer Bequemlichkeiten, die Brücken unserer Hoffnung und die steilen Berghänge unserer Zweifel, über gemeinsame Abschnitte mit Gleichgesinnten, über unwegsames Dickicht unserer Ängste zu den fernen Kontinenten unserer Visionen.

Keine ist spannender oder wichtiger als diese, unsere Reise zur eigenen Freiheit. Ich gehe sie auch und freue mich über jeden mutigen Reisegefährten, der sich aufmacht zu diesem großen Ziel, das doch jeden kleinen Alltag in unserem (Arbeits)Leben zu etwas Besonderem macht. 

Das Reisen führt und zu uns zurück. (Albert Camus)

Wie lange die Reise dauern wird? 
…1 Jahr!

Was sie kostet?
…nur ein wenig Zeit.

Wohin sie gehen wird?
…wer weiß das schon.

Ob sie ein Abenteuer wird?
…in jedem Fall ;- )

Gefährlich?
…nun, das kommt drauf an. Es hat schon Einige auf neue Wege gebracht – und so mancher hat davor gewarnt. Also ja, es könnte gefährlich werden!

Was kann im schlimmsten Fall passieren?
… ein neues Leben!

Also… wollen wir?
…aufbrechen und es wagen? Sie sind nicht allein… falls Sie das beruhigt. 

Wer die Welt bewegen will, sollte erst sich selbst bewegen. (Sokrates)

Es gibt 12 Etappen auf diesem Weg. Und jede bringt uns näher zum Gipfel unserer Vision. Aber halt! Es gibt eine Regel auf dieser Reise! 

Jede/r Mitreisende muss folgende Dinge in seinen Rucksack packen: Neugierde, Offenheit und vor allem Humor! Sie sind die Versorgung auf schwierigen Abschnitten und der Freifahrtschein zum Ziel!
Und – ein Reisetagebuch, in dem wir Erlebnisse eintragen um daraus die nächsten Reisepläne schmieden zu können.

Einverstanden? 

Gut! Dann schultern Sie Ihren Rucksack und los gehts in Ihre, unsere neue Zukunft, die wir ab sofort formen.

Du selbst zu sein, in einer Welt, die dich ständig anders haben will, ist die größte Errungenschaft. (Ralph Waldo Emerson)

Sehen Sie das Schild mit Ihrem Namen drauf am Bahnhof der unendlichen Möglichkeiten? Ich stehe hier und hole Sie ab …zur ersten Etappe…

Willkommen im Basecamp! 
Unser Basislager ist unser Fundament für die gesamte Reise. Hier wird genau geprüft, wo es an der Wurzel Verstärkung braucht. Die Trainer?
…das sind wir selbst!

Jeder muss durch die Schleuse der Wahrnehmung. Sie ist unser Handwerkszeug für die gesamte Reise – Hey! Sie sind gut! Sie nehmen schon Ihre Gedanken wahr! 
Was denken Sie gerade?… 

Sei du selbst! Alle anderen sind bereits vergeben. (Oscar Wilde)

Wir entdecken 3 Trainingsbereiche im Camp. Der erste trainiert unser Denken – wir prüfen, dass wir vieles denken, was nicht unser Eigenes ist – und es nicht einmal bemerken. Zu einfach ist es, die Welt von Anderen ordnen zu lassen, man muss sich nicht mehr selbst anstrengen. Ok, diese geführten Großgruppenreisen haben einen anderen Startpunkt – wenn Sie wollen, können Sie noch dorthin wechseln! Wer lieber die individuellen Reisen möchte, darf bleiben und seine Gedanken ordnen:
Wo wurden wir angepasst und wo haben wir unsere ureigene Individualität entwickelt? 
…die ersten Sätze fließen in die Tagebücher.

Darin, inwieweit die Menschen im Leben ihren eigenen Gedanken oder denen anderer folgen, besteht eins der Hauptmerkmale, durch das sie sich voneinander unterscheiden. (Leo N. Tolstoi)

Alle, die einen klaren Blick bekommen, dürfen weiter in den zweiten Bereich… Puh – hier kommen Gefühle hoch. Nicht unbedingt immer angenehme. Sie möchten gleich weiter? Die Gefühle unterdrücken? – Sorry, ohne Gefühl kommen wir nicht weit. Es bleibt uns nichts anderes übrig, als mit unserem Denken unser Fühlen zu ergründen:
Welches Gefühl nehme ich wo in mir wahr? Woher kommt es? Ist es berechtigt? 

Wer seine Gefühle nicht erkennen kann, scheitert bereits bei der nächsten Reiseetappe. Schwierig?  Dann holen Sie Ihren Proviant aus dem Rucksack zu Hilfe. Offenheit lässt alles zu, ohne es zu verstecken. Neugierde lässt uns weiter forschen und auch den letzten Winkel erkunden. Und unser Humor lässt uns über uns selbst lachen – und sofort ist alles leichter ;-).

Das Lachen über mich ist ein Lachen des Wiedererkennens. (Loriot)

Das Tagebuch beweist unser Können und verschafft uns Eintritt in den 3. Bereich – dem Willen zum Handeln. Ha! Da sind ein paar ganz Schnelle – sie versuchen hier reinzukommen ohne Denken und Fühlen. Das mag woanders funktionieren – aber nicht auf dieser Reise! Sie werden zur „Intensiv-Extremsportreise in 7 Tagen durch alle Kontinente“ verwiesen, wo man ohne viel nachzudenken in jede Herausforderung springt, egal, was danach kommt.

Für uns heißt es jedoch, den Willen mit unserem Denken und Fühlen zu stärken. Wie ein Krieger, der sich vor einer Aufgabe sammelt, stählen wir unseren Willen mit einfachen Übungen: 
Wir konzentrieren uns 1,2 oder 3 Minuten auf nur eine einzige Sache. Egal was. Ein Baum, ein Finger, ein Bleistift… aber wir müssen Lenker unserer Gedanken sein und sie willentlich bei dieser einen Sache halten. Glauben Sie mir, das ist schwer genug!
Wie ein Hirte seine unruhige Herde ständig zusammen halten muss, müssen wir hier unsere Gedanken bei dem leisesten Versuch, auszubrechen, wieder einfangen. Gelingt es – werden wir immer stärker für die Umsetzung zukünftiger Vorsätze und Ziele.

Sich selbst zu kennen ist die erste aller Wissenschaften. (Platon)

Unsere Gruppe ist kleiner geworden, aber das war absehbar. Aber Sie haben es geschafft! Gratulation! Sie konnten Ihr Ich stärken und selbstkompetenter werden! Wenn Sie möchten können Sie noch ein paar Zusatzausflüge zur Selbststärkung* buchen, aber das Grundgerüst steht für das nächste Reiseziel – wir sehen uns im Februar!

Ihre Cornelia Scala-Hausmann 

Wer einmal sich selbst gefunden hat, der kann nichts auf dieser Welt mehr verlieren. (Stefan Zweig)

* Zusatzangebote:
Ausflug zu den 3 Bergen: Individualität – Solidarität – Egoität
Expedition zur Tempelanlage: Körper – Seele – Geist

Wenn wir uns für Weihnachten rüsten oder es aber vielleicht auch ablehnen – eventuell im Süden feiern ohne Familie oder über die Feiertage sogar arbeiten müssen – es ist dennoch eine spezielle Zeit. Kaum jemand fühlt sich so wie den Rest des Jahres. Manche meinen, es ist eine hektische Zeit, andere sehen eine heilige, manche eine magische und wiederum andere eine Familienzeit und viele wohl eine Geschenk(t)e Zeit auf sich zu kommen. 

Wie sehen Sie nun diese weihnachtliche Zeit? 

Und wie feiern Sie dieses Fest?

Vor hunderten von Jahren war Weihnachten wohl komplett anders. Ob es sich in einigen Jahrhunderten wieder völlig verändert haben wird? Davon gehe ich aus. 

Wie könnte ein Weihnachten der Zukunft aussehen? 

Wird es noch von Konsum bestimmt sein? Oder hat es seine alte Bedeutung wieder gefunden? Wird es überhaupt noch gefeiert werden? …

Nun, ob Weihnachten oder andere Themen unserer Gesellschaft – wir fragen uns ständig, wie es in Zukunft aussehen wird. Dabei bleiben wir meist in irgendwelchen Thesen, Theorien, Hochrechnungen und Statistiken hängen. Wir vergessen allzu oft, dass wir diese Zukunft jetzt in jedem Augenblick erschaffen. 

Und das ist unser Thema im „Salon der gegenwärtigen Zukunft“. 

An 5 Terminen im Neuen Jahr laden wir Sie ein, mit uns in Dialog zu den wesentlichen Themen unserer Zeit zu gehen. Eigene Handlungsmöglichkeiten abzuklären, sich auf Zukünftiges vorzubereiten und das Jetzt zu nützen.  

Denn – jetzt ist die beste Zeit für Gegenwärtigkeit!

Und damit für die Zukunft.

Mit gegenwärtigen Wünschen für das zukünftige Neue Jahr,

Ihre

Cornelia Scala-Hausmann

Stellen Sie sich vor, Sie hätten einen Traum. Und stellen Sie sich weiter vor, es wäre etwas völlig Neues, das die Menschen unbedingt brauchen würden. Wie würden Sie es zu den Menschen bringen? Im normalen Handel? Oder doch direkt zum Menschen? Durch Vorträge oder Workshops? Online? Oder persönlich? Oder auf ganz andere Art und Weise?
Es lohnt sich mal genau darüber nachzudenken. Denn wir sind schon so konditioniert, dass wir oft das Plausible für unpassend und das Unplausible für passend erachten. So ist nicht alles, das auf unüblichen Wegen zu uns findet, gleich suspekt – und was auf üblichen Wegen zu uns kommt, ist nicht automatisch gut.
Auf Reisen verliert man die Angst, angesprochen zu werden. Man lernt, erst mal zuzuhören um dann bestimmt ja oder nein zu sagen. Nur Unsicherheit wird ausgenutzt. Gebe ich meine Antwort selbstbewusst – wird es akzeptiert. Auch, wenn ich sage „Ich weiß es nicht“. Die Angst, nicht nein sagen zu können, kommt nicht vom Gegenüber, sondern aus uns selbst. Niemand zwingt uns zu irgendetwas. Und doch können uns oft wichtige Informationen entgehen, nur weil wir aus Unsicherheit oder Vorurteilen heraus die Scheuklappen anlegen und vorbei gehen. Misstrauen ist kein Weg zum Erfolg, wie wir alle wissen. Vertrauen und gutes Urteilsvermögen schon eher. 
Drum heißt es immer: Offen für alles sein – in Kontakt gehen und prüfen, ob es für uns selbst passt – was nicht heißen muss, dass es für andere nicht passt. Ganz so wie es in der Erneuerungskompetenz im Zukunftskompass® beschrieben ist. 😉

Jede Erneuerung entsteht aus einem Traum im Sinne einer Vision. Ich versuche immer, meine Träume groß zu halten… und wenn es manchmal schwer wird – suche ich mir den größten Baum, den ich finden kann (hier ein Mammutbaum in Wien 18) und richte mich nach ihm aus. Seine großen Äste, die mich wie Arme halten und aufrichten, ziehen mich wieder aus dem Schlamm der Zweifel. Inspirationen kommen aus den hohen Höhen der Wipfel – und schon geht es mit Freude weiter – neue Ideen – neue Produkte – neue Termine – neues Leben!

Mit sommerfreudigen Grüßen
Cornelia Scala-Hausmann

Nach dem letzten Sprung in die Fluten bin ich wieder an Land gegangen und halte mein Wort, mich im März wieder zu melden.
Ich feierte gestern meinen 54. Geburtstag und frage mich, was ich im Leben noch so erreichen will… Gesundheit – Unabhängigkeit – und natürlich so gut es geht: Freiheit! 
Die ewige Ebbe und Flut im Leben lässt diese Werte immer wieder kommen und gehen – doch nach einiger Zeit vertraut man auf die Gezeiten des Lebens…

Hier einige Inputs für mehr Freiheit im Leben – nicht, weil ich alles weiß – sondern, weil ich gerne weitergebe, was bei mir funktioniert hat. 
www.lascala.cc, www.zukunftskompass.at



+++ Geschrieben unterwegs nach Panama Stadt +++

Haben Sie es nicht auch manchmal satt, ständig etwas bezwecken zu müssen? Gibt es eine kleine Sehnsucht danach, einfach mal etwas nur aus Freude zu tun? Oh – ich verstehe – im Business-Context gar nicht passend? – Dabei sind die besten Geschäfte auf unserem Globus aus Begeisterung heraus entstanden! 

Vor 10 Jahren habe ich das Institut für Zukunftskompetenzen (IFZ) mit Harald Schellander gegründet. Und jedes Jubiläum läutet einen neuen Abschnitt ein! Nach 3 Jahren Segelreise (www.florimell.at) gibt es viele Impulse aus aller Welt, die ich (mit)teilen möchte. 
Die steife Geschäftswelt lasse ich hinter mir – oder hab ich das nicht ohnehin schon längst? – und ich wage es, vom „Sie“ zum „Du“ zu wechseln – Dir aber dennoch einige Inputs zu geben, die durchaus für Deinen Beruf von Nutzen sein können. 

Daher wird es neben meiner Flaschen- oder Lebenspost im IFZ-Newsletter ab März 2019 ab und zu persönliche News von mir geben, in denen ich Dir mit jedem Mal etwas schenken möchte. Sei es für Deinen Beruf oder für Dich selbst. Es soll Dich aufheitern und stärken. Denn das kann jeder von uns in jeder Situation gut brauchen. 

Wenn Du dabei sein möchtest, brauchst Du nichts weiter tun.
Wenn Du es nicht möchtest, trage Dich bitte am Ende des Newsletters aus und Du wirst verlässlich nichts mehr von mir lesen.

Falls Du dabei bleibst, wirst Du ab März 2019, wenn ich wieder von meiner nächsten Reise zurück bin, die erste Überraschung im Postfach haben. 

Bis dahin wünsche ich Dir einen guten Start in Deine Träume und Ziele für 2019!

In einem Land, das 93 Jahre für seine Autonomie gekämpft hat, das seine Vision von Freiheit nie aufgegeben hat, spürt man den starken Stolz der Menschen, die ihre Identität hochhalten. Die Kuna-Indios in Guna Yala.

Das motiviert Mitsegler, ihr eigenes Leben Revue passieren zu lassen und sich auch immer wieder nach Sinn und Ausrichtung zu fragen. So haben wir täglich angeregte Gespräche über das Leben, Gott und die Welt… 

Das Jahr 2019 ist noch jung und lädt zum Visionieren ein. Egal, ob mit 32 oder 72 denken unsere Mitsegler über ihre Visionen nach. Was will ich wirklich in dieser Welt? 

Eine persönliche Vision entsteht immer aus einer Sehnsucht heraus. Und wenn wir uns das, wonach wir uns sehnen, genau im Detail vorstellen – dann gehört es schon zu uns, ist ein Teil von uns geworden, weil wir es bereits denken können. Andererseits müssen wir es erst werden – und sind es daher noch nicht. Es ist eine Spannung zwischen Sein und Nichtsein, in der wir ständig leben – ein nie endendes Werden.

Solange wir Visionen haben, fühlen wir uns lebendig, spüren unsere Schöpferkraft und Eigenmacht. Hat ein Mensch keine Visionen mehr, will er nichts mehr im Leben erreichen, hat er keine Sehnsüchte mehr, keine Neugierde… dann wird sein Leben statisch und damit über kurz oder lang eintönig. Es kommt zum Stillstand und der gleicht dem Tod.

Visionen bedeuten also Leben. Und immer wieder sollen wir uns fragen: Was oder wie wollen wir unser Leben leben? Unseren Beruf, unsere Beziehung, unsere Position in einer Gesellschaft?

Wie wollen SIE es leben?

„Die Tiefe eines Menschen liegt in seinen Gedanken.“ (Pietro Archiati)

Und je größer wir denken, desto mehr wird im Leben möglich. Ich möchte sogar behaupten, das Glück eines Menschen liegt in der Größe seinen Gedanken.

An diesen Themen arbeite ich zur Zeit an meinem nächsten Buch, denn ich liebe es zu visionieren – und damit liebe ich die Zukunft – das bringt mich auf eine neue Wortschöpfung: Philovision!Wenn Sie es auch lieben, lebendig zu sein und Ihr Leben immer wieder neu zu erschaffen, philovisionieren Sie mit mir! 

Schreiben Sie Ihre Gedanken nieder – prüfen Sie, ob es einfach nur Wünsche sind, oder wirkliche Lebensvisionen. Das Philovisionieren beginnt im ganz Großen und bricht erst dann Ziele herunter. Man passt die Ziele der Vision an – und nicht umgekehrt! 

„Die Garantie für ein unglückliches Leben ist, ausschließlich den Zielen anderer Menschen zu folgen.“ (Dr. J. Wolbersen)

Folgen wir den Zielen, die zu unserer eigenen Vision passen, empfinden wir es nicht als anstrengend. Eine echte Lebensvision stellt eine unerschöpfliche Energiequelle dar, die beflügelt und eine innere Begeisterung entwickeln lässt, die uns motiviert. In diesem Schaffensmodus erleben wir den „Flow“. Daher ist es entscheidend für uns, diejenigen Ziele zu verfolgen, die uns unserer Vision näher bringen. Hier sind wir auch immer in einem für die Menschheit konstruktiven Bereich unterwegs. Erst wenn Schmerz und Enttäuschung falsch kanalisiert werden, entstehen „kranke“ Visionen, wie Rache, Macht und Zerstörung, basierend auf Hass, der aus einer durchlebten Ohnmacht heraus geboren wurde. 

Derartig fehlgeleitete Visionen machen, wie wir aus unzähligen Beispielen wissen, nach erfolgreicher Umsetzung keineswegs glücklich. Da jeder Mensch jedoch im Innersten nach Glück sucht, und nur Lebensvisionen im konstruktiven Sinne glücklich machen können, sind für mich nur diese als Philovision relevant.

Somit wünsche ich Ihnen, dass Sie IHRE Vision finden und lieben lernen – und falls Sie dabei Unterstützung brauchen, kommen Sie doch zu den diesjährigen Tagen der Zukunft! – Denn sie sind heuer unser aller Visionen gewidmet!

Ihre

Cornelia Scala-Hausmann

Dass man Mut nicht oder doch kaufen kann, habe ich letzten Juni anlässlich der Tage der Zukunft, die das Thema „Zukunftskraft : Mutig sein“ hatten, ausgeführt. (Mut kann man nicht kaufen) – hinterlegen mit link: https://www.zukunftskompetenzen.at/blog/2018/06/)

Zum Jahreswechsel – noch in weißer Kälte – juckt es mich, ein wenig übermütig zu sein und den „Mut“ mal von ganz anderer Seite zu betrachten… 

Ein Mensch sieht sich im Edelmut,

wo Demut meistens täte gut.

Andere im Gleichmut gehen, 

wo Wagemut nur könnt bestehen.

Mannesmut wird viel zu selten

an Stelle von Wankelmut gelten.

Und Missmut gehört abgeschafft,

mutwillig hinweg gerafft.

Mit Wehmut oft die Welt ich seh’,

politisch’ Unmut übergeh.

Doch all die Schwermut rund umher,

mein’ Lebensmut nicht nimmt so schwer.

Drum 2019 will ich mutig starten,

wohlgemut aufs Gute warten,

Hochmut gegen Sanftmut tauschen,

und frohgemut ins Neue rauschen!

Ich wünsche Ihnen allen einen mutigen Start ins Neue Jahr!

Ihre

Cornelia Scala-Hausmann

Der November erfüllt derzeit alle meine Erwartungen. Nebelig und nicht zu kalt. Dennoch ist er eine seltsame Zwischenzeit. Ein „Dämmermonat“, der nicht ganz hell und auch nicht ganz dunkel ist. Ich weiß nicht wie es Ihnen geht, aber ich fühle mich in einem wetter- und jahreszeitbedingten Dämmerzustand.

Ja, klar – es ist ein Übergang. Ein Übergang von Sommer zu Winter. Genannt Herbst. Aber darüber hinaus bietet er auch tiefere Dimensionen. Es geht um Ahnen und Ahnungen, um Seelen und Geister. Geister aus der Vergangenheit und Ahnungen in die Zukunft.

Kennen Sie solche seltsamen Zeiten, die sich irgendwie „dazwischen“ anfühlen? Wenn das Vergangene noch nachwirkt und das Neue noch nicht da ist…? Solch eine Zeit kann ganz schön nervend sein, wirkt orientierungslos und verlangt eine hohe Achtsamkeit in Rück- und Vorausschau. So gesehen ist der November ein perfekter Stellvertreter unserer Zeit:

 

Wir leben in einer Zwischenzeit, der Spanne zwischen zwei Zeitaltern… und wir sind weder in der einen, noch in der anderen.“ (John Naisbitt)

 

Ich selbst fühle mich auch in einem solchen Zwischenzustand. Arbeite Altes auf und plane Neues. Bin noch da, wo ich bin – spüre aber schon etwas Neues auf mich zukommen. Reisende kennen diesen Zustand sehr gut und wissen wovon ich rede. Es ist eine ganz eigene Lebenseinstellung, die manches gelassener sehen lässt.

Zwischenzeit… eine Zeit zwischen Jahres- und Lebenszeiten, zwischen Abfahrt und Ankommen, Ruhe und Sturm, Sammeln und Zerstreuen, Fixieren und Auflösen, Wehmut und Glück. In solchen Zeiten scheint alles in Schwebe zu sein und dennoch ist viel zu tun.

 

„Tätig zu sein ist des Menschen erste Bestimmung, und alle Zwischenzeiten, in denen er auszuruhen genötigt ist, sollte er anwenden, eine deutliche Erkenntnis der äußerlichen Dinge zu erlangen, die ihm in der Folge abermals seine Tätigkeit erleichtert.“ (Johann W. von Goethe)

 

Zwischen den Zeiten… ein unsichtbarer Raum, der sich aufdehnt in der Sicherheit des Undefinierten. Im Sport gibt er Auskunft über einen Status quo, der nicht endgültig ist. Die Zwischenzeit zwischen zwei definierten Zeitpunkten – Start und Ziel. Wir sind dabei weder in dem einen noch in dem anderen… ein „Jetzt“ zwischen Vorübergegangenem und Kommendem.

 

„Das Schönste im Leben ist, unterwegs zu sein. Sobald man angekommen ist, ist es vorbei.“ (Meine Großmutter, 93)

 

Eine Zeit, die also nicht im Fokus ist. Die parallel unbemerkt vergeht, sodass man sich oft fragt, was in der „Zwischenzeit“ geschehen ist?

Bevor es Ihnen, werte Leser, zu philosophisch wird – obwohl der November dazu förmlich einlädt – zum Abschluss ganz pragmatisch: JETZT ist die Zeit, zwischen Nach- und Vorsorge zu verweilen und  in diesem „Leo“ des Undefinierbaren unsere Freude, Trauer, Furcht und Hoffnung zu erkennen, die unser Leben lebenswert machen. Und lachenden Auges den nächsten Schritt zum Ziel namens „Leben“ zu machen.

 

„Eines Menschens Ziel ist niemals ein Ort, sondern eine neue Art, die Dinge zu sehen.“ (frei nach Henry Miller)

 

Und wenn wir den Blick weit werden lassen, merken wir – es sind unzählige Mitstreiter mit uns unterwegs. Wir sind nicht allein auf unserem Weg in die Zukunft. Wir müssen nur die Hände ergreifen, die uns entgegen gehalten werden… und sie in Menschlichkeit schütteln.

 

…eine davon ist meine.

 

Ihre

Cornelia Scala-Hausmann

 

Was braucht man, wenn man einen Kurs nehmen will? Idealer Weise einen Kompass.

Im Interview mit Harald Schellander (Instituts-Mitbegründer und langjähriger Firmenpartner) erzählte Cornelia auf der Buchpräsentation im Seeport Pörtschach am Wörthersee vor ca. 40 Besuchern über Ihre Sehnsüchte, Erfahrungen und Grenzen auf dieser Segelreise, abseits von Bequemlichkeit oder Tourismus, und leitete daraus auf 12 essenzielle Zukunftskompetenzen über. Besonders die Entscheidungskompetenz war im Fokus der Lesung und Thema der Publikumsfragen und sorgte für spannende Diskurse.

 

Erste Leser-Feedbacks:

 

„…bin mit dem Kapitel Salutogenese gerade fertig, bin sehr berührt und auch ein wenig traurig über mich. Werde etwas Ordnung machen, einige Strukturen verändern und nach 67 Buchseiten! Danke für diesen sehr deutlichen Impuls dazu, der für mich exakt zur richten Zeit kommt.“

 

„…die ersten 50 Seiten habe ich schon nonstop verschlungen – sehr spannend!“

 

„…Ich wollte dir auch noch sagen, dass ich heute Nacht in deinem Buch gelesen hab. Das Kapitel über Resilienz. Wir haben zurzeit eine schwierige Phase mit einem Geschäftspartner zu bewältigen und ich muss sagen, es hat mir gut getan zu lesen, welche Schritte hier sinnvoll durch- und wieder hinausführen. Du hast das sehr gut aufgelistet und beschrieben! Ich bin schon gespannt auf die anderen Kapitel!“

 

Vor 10 Jahren noch mit vielen Fragezeichen und Unverständnis behaftet, sind Kompetenzen heute in aller Munde und jedem Lehrplan. Leider allzu oft jedoch nur als Worthülse ohne wirkliche Umsetzungskraft. Dieses Buch stellt eine Zusammenfassung und Orientierung durch die wichtigsten Kompetenzen dar, die es für unsere Zukunft braucht. Als „Zukunftskompass®“ weist es die Richtung und den nächsten Schritt. Jede Kompetenz wird erklärt, mit Studien hinterlegt und für alle Bereiche des Lebens zusammengefasst. Best Practice Empfehlungen und Selbst-Tests sorgen für den Transfer in den Alltag. Auszüge aus Cornelia’s Reise-Logbuch mit dem Katamaran Florimelldurch die Gewässer von Europa, Westafrika, Südamerika, Karibik und Mittelamerika sorgen für Spannung.

Zukunftsaussichten

Die Autorin schreibt bereits an ihrem nächsten Buch – „Systemischer Zukunftskompass® – Mein Weg in die Zukunft – Das Arbeitsbuch“. Hier wird die Methode zur Arbeit mit sich selbst, mit Klienten oder im Team erläutert.

Und danach folgt ein Reisebuch über die wichtigsten Erfahrungen aus 20.000 Seemeilen über 4 Kontinente mit Harald Klärner – ihrem Lebenspartner und Captain der Florimell.

Das Thema Reisen ist allerdings noch lange nicht abgehakt – jedoch sucht Cornelia nach „Reisen mit Sinn und Aufgaben, denn erholen kann man sich zu Hause besser!“ lacht sie. So macht sie jetzt nur eine Reisepause um zu schreiben und zu regenerieren – und dann wird es weiter gehen in die Welt, um den Horizont zu erweitern und immer offen zu halten.

 

„Schauen wir nicht nur über den Tellerrand, schauen wir über den nächsten Horizont!“

ist ihr Schlusssatz im erschienenen Buch, der uns aufruft, Neues zu wagen.

 

Nächste Termine:

Buchlesung Wien: 6. Dezember 2018 um 18.30 Uhr  in Heidi’s Zauberpark

Buchlesung NÖ: 8. Dezember 2018 um 17.00 Uhr in Seymann’s Weinhandwerkerei

Buchlesung Kärnten: 26. Juni 2019 um 20.00 Uhr im Hotel Hochschober

(weitere folgen.) 

Buchdaten

 

Follow

Get every new post on this blog delivered to your Inbox.

Join other followers: