Die Reise beginnt. Das Basecamp der Selbstkompetenz.

Wieder eine Poststation, wo das Schicksal die Pferde wechselt.
(George Gordon Byron)

Wenn ich meine „Pferde“ wechsle, heißt es umpacken. Die Satteltaschen sind voll, meine alten Pferde hatten Mühe bis hierher zu kommen. Doch es wurde von Jahr zu Jahr leichter. An jeder Poststation ließ ich etwas zurück und wie sich heraus stellte – hatte ich es nie vermisst. 

Lassen Sie uns auf eine neue Reise gehen – sie führt uns über die nahen Ziele unserer begonnenen Wege, über die kleinen Hindernisse unserer Bequemlichkeiten, die Brücken unserer Hoffnung und die steilen Berghänge unserer Zweifel, über gemeinsame Abschnitte mit Gleichgesinnten, über unwegsames Dickicht unserer Ängste zu den fernen Kontinenten unserer Visionen.

Keine ist spannender oder wichtiger als diese, unsere Reise zur eigenen Freiheit. Ich gehe sie auch und freue mich über jeden mutigen Reisegefährten, der sich aufmacht zu diesem großen Ziel, das doch jeden kleinen Alltag in unserem (Arbeits)Leben zu etwas Besonderem macht. 

Das Reisen führt und zu uns zurück. (Albert Camus)

Wie lange die Reise dauern wird? 
…1 Jahr!

Was sie kostet?
…nur ein wenig Zeit.

Wohin sie gehen wird?
…wer weiß das schon.

Ob sie ein Abenteuer wird?
…in jedem Fall ;- )

Gefährlich?
…nun, das kommt drauf an. Es hat schon Einige auf neue Wege gebracht – und so mancher hat davor gewarnt. Also ja, es könnte gefährlich werden!

Was kann im schlimmsten Fall passieren?
… ein neues Leben!

Also… wollen wir?
…aufbrechen und es wagen? Sie sind nicht allein… falls Sie das beruhigt. 

Wer die Welt bewegen will, sollte erst sich selbst bewegen. (Sokrates)

Es gibt 12 Etappen auf diesem Weg. Und jede bringt uns näher zum Gipfel unserer Vision. Aber halt! Es gibt eine Regel auf dieser Reise! 

Jede/r Mitreisende muss folgende Dinge in seinen Rucksack packen: Neugierde, Offenheit und vor allem Humor! Sie sind die Versorgung auf schwierigen Abschnitten und der Freifahrtschein zum Ziel!
Und – ein Reisetagebuch, in dem wir Erlebnisse eintragen um daraus die nächsten Reisepläne schmieden zu können.

Einverstanden? 

Gut! Dann schultern Sie Ihren Rucksack und los gehts in Ihre, unsere neue Zukunft, die wir ab sofort formen.

Du selbst zu sein, in einer Welt, die dich ständig anders haben will, ist die größte Errungenschaft. (Ralph Waldo Emerson)

Sehen Sie das Schild mit Ihrem Namen drauf am Bahnhof der unendlichen Möglichkeiten? Ich stehe hier und hole Sie ab …zur ersten Etappe…

Willkommen im Basecamp! 
Unser Basislager ist unser Fundament für die gesamte Reise. Hier wird genau geprüft, wo es an der Wurzel Verstärkung braucht. Die Trainer?
…das sind wir selbst!

Jeder muss durch die Schleuse der Wahrnehmung. Sie ist unser Handwerkszeug für die gesamte Reise – Hey! Sie sind gut! Sie nehmen schon Ihre Gedanken wahr! 
Was denken Sie gerade?… 

Sei du selbst! Alle anderen sind bereits vergeben. (Oscar Wilde)

Wir entdecken 3 Trainingsbereiche im Camp. Der erste trainiert unser Denken – wir prüfen, dass wir vieles denken, was nicht unser Eigenes ist – und es nicht einmal bemerken. Zu einfach ist es, die Welt von Anderen ordnen zu lassen, man muss sich nicht mehr selbst anstrengen. Ok, diese geführten Großgruppenreisen haben einen anderen Startpunkt – wenn Sie wollen, können Sie noch dorthin wechseln! Wer lieber die individuellen Reisen möchte, darf bleiben und seine Gedanken ordnen:
Wo wurden wir angepasst und wo haben wir unsere ureigene Individualität entwickelt? 
…die ersten Sätze fließen in die Tagebücher.

Darin, inwieweit die Menschen im Leben ihren eigenen Gedanken oder denen anderer folgen, besteht eins der Hauptmerkmale, durch das sie sich voneinander unterscheiden. (Leo N. Tolstoi)

Alle, die einen klaren Blick bekommen, dürfen weiter in den zweiten Bereich… Puh – hier kommen Gefühle hoch. Nicht unbedingt immer angenehme. Sie möchten gleich weiter? Die Gefühle unterdrücken? – Sorry, ohne Gefühl kommen wir nicht weit. Es bleibt uns nichts anderes übrig, als mit unserem Denken unser Fühlen zu ergründen:
Welches Gefühl nehme ich wo in mir wahr? Woher kommt es? Ist es berechtigt? 

Wer seine Gefühle nicht erkennen kann, scheitert bereits bei der nächsten Reiseetappe. Schwierig?  Dann holen Sie Ihren Proviant aus dem Rucksack zu Hilfe. Offenheit lässt alles zu, ohne es zu verstecken. Neugierde lässt uns weiter forschen und auch den letzten Winkel erkunden. Und unser Humor lässt uns über uns selbst lachen – und sofort ist alles leichter ;-).

Das Lachen über mich ist ein Lachen des Wiedererkennens. (Loriot)

Das Tagebuch beweist unser Können und verschafft uns Eintritt in den 3. Bereich – dem Willen zum Handeln. Ha! Da sind ein paar ganz Schnelle – sie versuchen hier reinzukommen ohne Denken und Fühlen. Das mag woanders funktionieren – aber nicht auf dieser Reise! Sie werden zur „Intensiv-Extremsportreise in 7 Tagen durch alle Kontinente“ verwiesen, wo man ohne viel nachzudenken in jede Herausforderung springt, egal, was danach kommt.

Für uns heißt es jedoch, den Willen mit unserem Denken und Fühlen zu stärken. Wie ein Krieger, der sich vor einer Aufgabe sammelt, stählen wir unseren Willen mit einfachen Übungen: 
Wir konzentrieren uns 1,2 oder 3 Minuten auf nur eine einzige Sache. Egal was. Ein Baum, ein Finger, ein Bleistift… aber wir müssen Lenker unserer Gedanken sein und sie willentlich bei dieser einen Sache halten. Glauben Sie mir, das ist schwer genug!
Wie ein Hirte seine unruhige Herde ständig zusammen halten muss, müssen wir hier unsere Gedanken bei dem leisesten Versuch, auszubrechen, wieder einfangen. Gelingt es – werden wir immer stärker für die Umsetzung zukünftiger Vorsätze und Ziele.

Sich selbst zu kennen ist die erste aller Wissenschaften. (Platon)

Unsere Gruppe ist kleiner geworden, aber das war absehbar. Aber Sie haben es geschafft! Gratulation! Sie konnten Ihr Ich stärken und selbstkompetenter werden! Wenn Sie möchten können Sie noch ein paar Zusatzausflüge zur Selbststärkung* buchen, aber das Grundgerüst steht für das nächste Reiseziel – wir sehen uns im Februar!

Ihre Cornelia Scala-Hausmann 

Wer einmal sich selbst gefunden hat, der kann nichts auf dieser Welt mehr verlieren. (Stefan Zweig)

* Zusatzangebote:
Ausflug zu den 3 Bergen: Individualität – Solidarität – Egoität
Expedition zur Tempelanlage: Körper – Seele – Geist

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