In einem Land, das 93 Jahre für seine Autonomie gekämpft hat, das seine Vision von Freiheit nie aufgegeben hat, spürt man den starken Stolz der Menschen, die ihre Identität hochhalten. Die Kuna-Indios in Guna Yala.

Das motiviert Mitsegler, ihr eigenes Leben Revue passieren zu lassen und sich auch immer wieder nach Sinn und Ausrichtung zu fragen. So haben wir täglich angeregte Gespräche über das Leben, Gott und die Welt… 

Das Jahr 2019 ist noch jung und lädt zum Visionieren ein. Egal, ob mit 32 oder 72 denken unsere Mitsegler über ihre Visionen nach. Was will ich wirklich in dieser Welt? 

Eine persönliche Vision entsteht immer aus einer Sehnsucht heraus. Und wenn wir uns das, wonach wir uns sehnen, genau im Detail vorstellen – dann gehört es schon zu uns, ist ein Teil von uns geworden, weil wir es bereits denken können. Andererseits müssen wir es erst werden – und sind es daher noch nicht. Es ist eine Spannung zwischen Sein und Nichtsein, in der wir ständig leben – ein nie endendes Werden.

Solange wir Visionen haben, fühlen wir uns lebendig, spüren unsere Schöpferkraft und Eigenmacht. Hat ein Mensch keine Visionen mehr, will er nichts mehr im Leben erreichen, hat er keine Sehnsüchte mehr, keine Neugierde… dann wird sein Leben statisch und damit über kurz oder lang eintönig. Es kommt zum Stillstand und der gleicht dem Tod.

Visionen bedeuten also Leben. Und immer wieder sollen wir uns fragen: Was oder wie wollen wir unser Leben leben? Unseren Beruf, unsere Beziehung, unsere Position in einer Gesellschaft?

Wie wollen SIE es leben?

„Die Tiefe eines Menschen liegt in seinen Gedanken.“ (Pietro Archiati)

Und je größer wir denken, desto mehr wird im Leben möglich. Ich möchte sogar behaupten, das Glück eines Menschen liegt in der Größe seinen Gedanken.

An diesen Themen arbeite ich zur Zeit an meinem nächsten Buch, denn ich liebe es zu visionieren – und damit liebe ich die Zukunft – das bringt mich auf eine neue Wortschöpfung: Philovision!Wenn Sie es auch lieben, lebendig zu sein und Ihr Leben immer wieder neu zu erschaffen, philovisionieren Sie mit mir! 

Schreiben Sie Ihre Gedanken nieder – prüfen Sie, ob es einfach nur Wünsche sind, oder wirkliche Lebensvisionen. Das Philovisionieren beginnt im ganz Großen und bricht erst dann Ziele herunter. Man passt die Ziele der Vision an – und nicht umgekehrt! 

„Die Garantie für ein unglückliches Leben ist, ausschließlich den Zielen anderer Menschen zu folgen.“ (Dr. J. Wolbersen)

Folgen wir den Zielen, die zu unserer eigenen Vision passen, empfinden wir es nicht als anstrengend. Eine echte Lebensvision stellt eine unerschöpfliche Energiequelle dar, die beflügelt und eine innere Begeisterung entwickeln lässt, die uns motiviert. In diesem Schaffensmodus erleben wir den „Flow“. Daher ist es entscheidend für uns, diejenigen Ziele zu verfolgen, die uns unserer Vision näher bringen. Hier sind wir auch immer in einem für die Menschheit konstruktiven Bereich unterwegs. Erst wenn Schmerz und Enttäuschung falsch kanalisiert werden, entstehen „kranke“ Visionen, wie Rache, Macht und Zerstörung, basierend auf Hass, der aus einer durchlebten Ohnmacht heraus geboren wurde. 

Derartig fehlgeleitete Visionen machen, wie wir aus unzähligen Beispielen wissen, nach erfolgreicher Umsetzung keineswegs glücklich. Da jeder Mensch jedoch im Innersten nach Glück sucht, und nur Lebensvisionen im konstruktiven Sinne glücklich machen können, sind für mich nur diese als Philovision relevant.

Somit wünsche ich Ihnen, dass Sie IHRE Vision finden und lieben lernen – und falls Sie dabei Unterstützung brauchen, kommen Sie doch zu den diesjährigen Tagen der Zukunft! – Denn sie sind heuer unser aller Visionen gewidmet!

Ihre

Cornelia Scala-Hausmann

Dass man Mut nicht oder doch kaufen kann, habe ich letzten Juni anlässlich der Tage der Zukunft, die das Thema „Zukunftskraft : Mutig sein“ hatten, ausgeführt. (Mut kann man nicht kaufen) – hinterlegen mit link: https://www.zukunftskompetenzen.at/blog/2018/06/)

Zum Jahreswechsel – noch in weißer Kälte – juckt es mich, ein wenig übermütig zu sein und den „Mut“ mal von ganz anderer Seite zu betrachten… 

Ein Mensch sieht sich im Edelmut,

wo Demut meistens täte gut.

Andere im Gleichmut gehen, 

wo Wagemut nur könnt bestehen.

Mannesmut wird viel zu selten

an Stelle von Wankelmut gelten.

Und Missmut gehört abgeschafft,

mutwillig hinweg gerafft.

Mit Wehmut oft die Welt ich seh’,

politisch’ Unmut übergeh.

Doch all die Schwermut rund umher,

mein’ Lebensmut nicht nimmt so schwer.

Drum 2019 will ich mutig starten,

wohlgemut aufs Gute warten,

Hochmut gegen Sanftmut tauschen,

und frohgemut ins Neue rauschen!

Ich wünsche Ihnen allen einen mutigen Start ins Neue Jahr!

Ihre

Cornelia Scala-Hausmann

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