Ich wage das Wort beinahe nicht in die Tasten zu klopfen… aber … ja, unausweichlich steht das „große Fest der Freude“ vor der Tür… auch das „Fest der Familie“, „Fest der Liebe“ oder „Fest des Lichts“ und „Fest der Kinder“ und anderes mehr genannt… und die Kaufstatistiker haben Hochsaison, denn jeder möchte wissen, wie der Umsatz dieses Jahr aussieht. Weihnachten ist Konsumhochzeit.

Man darf sich freuen, wir haben ein leichtes Plus zu verzeichnen (woher das auch bei der allgemeinen Geldknappheit kommen mag) und raten Sie mal, in welchem Segment der meiste Zuwachs zu verzeichnen ist? … in den Spielwaren! (28%, Psychologen haben den Verdacht, dass Eltern sich damit Gewissensberuhigung schenken) – gefolgt von Büchern und Unterhaltungselektronik und Schmuck (je zwischen 23 und 21%). Online-Handel ist sowieso mehr und mehr am Vormarsch… denn die Zeit wird immer knapper. Auch die Ideen gehen oft aus – was soll man wem schenken? – Gutscheine! Das ist die Rettung für Viele, die auf Nummer sicher gehen wollen.

Nach dem großen Fest erreichen uns jedes Jahr weitere Meldungen in den Nachrichten… jetzt geht es um die „Umtauschrate“… wieviele Menschen sind mit dem „Geschenkten“ nicht zufrieden oder haben irgendwelche „gedankenlose“ Geschenke erhalten, die es jetzt gilt, wieder los zu werden…

Brauchen Sie auch noch eine kleine Einkaufshilfe?

Nach einer Umfrage (Perfect4U-Wien) geben persönliche Geschenke dieses Jahr ihren Platz 1 im Ranking der meistgekauften Geschenke an die Gutscheine ab! (Vorallem Frauen nehmen lieber Gutscheine als sinnlose Alibigeschenke). Männer stehen jedoch noch immer zum Großteil auf Elektronik.

Aber: Männer scheinen auch Auszeit zu brauchen (10,9%) und Frauen wünschen sich Erholung (9,6%)! Beide kann man mit geschenkten Urlauben am glücklichsten machen. Wen wunderts? Nach dem Einkaufsstress sind wir alle urlaubsreif.

Wie sieht es bei Ihnen aus? Haben Sie schon alles besorgt?

Kann es sein, dass wir nicht wissen, was wir schenken sollen?

Was wäre, wenn Sie das kostbarste schenken, das Sie haben?

Was wäre, wenn wir uns „Leben“ schenken?

Das braucht auch keiner umzutauschen 😉

 

Was wäre, wenn wir das Fest als „Geschenk des Lebens“ verstehen …

Ist „Leben schenken“ nicht auch das, wenn wir anderen weniger abverlangen und Ihnen dadurch Stress und Druck nehmen?

(Mitarbeiter würden sich darüber sicherlich freuen.)

 

Und so verabschiede ich mich für dieses sehr turbulente Jahr 2013 von Ihnen.

Sie fragen sich vielleicht, was ich schenken werde?

Meine Tochter bekommt „Führerscheinunterstützung“ und damit viel gemeinsame Zeit und Austausch im „L17-Modus“, was ihr weit mehr wert ist als ein fertiger Fahrschulkurs. Mein Sohn wünscht sich gutes Essen und gemeinsame Unternehmungen… meine Eltern feiern Weihnachten bereits in anderen Dimensionen… unserer Katze schenke ich Aufmerksamkeit und Spielezeit… und mein Gefährte wird reich mit liebevollem Vertrauen, Einsichten, Zuneigung, Ehrlichkeit, Offenheit und Nähe beschenkt…

Was schenken Sie?

 

Ich wünsche Ihnen einen sicheren Halt bei der weihnachtlichen „Rutschpartie“ ins Neue Jahr 2014 und melde mich nach geglückter Landung wieder…

 

Ihre

Cornelia Scala-Hausmann

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