… ich lese soeben „No More Bullshit – Die Zukunftswerkstatt für die 99 Prozent“. Ein aufrüttelndes Buch! Adressiert an Studenten und Ökonomen. Es berichtet sehr bildhaft von weltweiten ökonomischen Widersprüchen, von Missständen und Missverständnissen, von einer neuen Agenda der zukünftigen Ökonomie. Daraus und dazu ein paar ökonomische Gedanken…

„In einem einzigen Moment verändern wir für immer unsere Zukunft.“

Mit diesem Zitat und vielen anderen wird radikal unsere ökonomische Macht dargestellt … aber ja, es ist nötig! Noch immer gehen wir im Schritt der alten Garde voran. Noch immer fallen wir in alte Muster und alte Hoffnungen zurück.

Aber wir werden wacher. Wach für neue Sichtweisen und Handlungen – in der Ökonomie. Wo sonst. Es gibt nichts, das hier nicht eine Auswirkung hätte.

„Wir lassen uns blenden, faszinieren und schließlich versklaven vom Spektakel Wirtschaft.“

Es ist erfreulich, wie aus immer mehr „Schafen“ „Menschen“ werden und viele Menschen auch in diesen Zeiten Menschen bleiben und nicht zu „Wölfen“ werden, (im Sinne von: Mensch ist, wer selbstständig urteilen und entscheiden kann, sich nicht verführen lässt von zweifelhaften „Hirten“ und „menschlich“ agiert.) So gesehen, freue ich mich jeden Tag über „neue Menschen“. Und daraus nährt sich mein Optimismus, dass einige von ihnen auch der seltenen Spezies der „Pioniere“ beitreten. (… Pionier ist, wer als erster neue Wege geht, aus Überzeugung, das richtige für die Gemeinschaft zu tun und so zum „Hirten“ für sich selbst oder andere wird).

So möchte ich Sie heute zum Pioniertum aufrufen!
Ich meine nicht, wir sollen aufhören zu arbeiten – aber aufhören, mitzuarbeiten an Dingen, die vielleicht schon an „Sterbehinderung“ grenzen und stattdessen auf die Pirsch nach neuen Möglichkeiten gehen.

 

Anstelle im Kreislauf von Verlust, Knappheit und Reaktion gefangen zu sein – brechen wir aus und kreieren einen neuen Kreislauf von Genug, Fülle und Aktion.

Wie?

Darf ich ein paar Impulse geben?

– Lassen Sie uns beim nächsten Einkauf nicht fragen: Was brauch ich? Sondern „Was ist wesentlich?“

– Lassen Sie uns beim nächsten Weg zur Arbeit die Augen offen halten, wem wir kooperativ begegnen können und uns gegenseitig so das Leben leichter machen.

– Lassen Sie uns nur eine einzige Sache im Alltag finden, die wir in eine pro-ökologische Aktion transferieren können: z.B. strikt keine Plastiksackerln mehr verwenden …

– Lassen Sie uns überlegen, was wir mit unserer Familie oder unserem Team zukunftsfähig – also generationsfreundlich – gestalten könnten. z.B. Patenschaften länderübergreifend übernehmen oder den Haushalt und das Unternehmen dem entsprechend ausrichten …

– Aber vor allem lassen Sie uns immer kritischer hinterfragen und mehr und mehr aussteigen aus menschen- und umweltfeindlichen Projekten – und die Energie für Sinnvolleres nützen.

Wenn Sie weitere und bessere Ideen haben, lassen Sie es uns bitte wissen!

„Vom emotionalen Zusammenbruch zum emotionalen Durchbruch…“

Was würden Sie als Pionier und Mensch anders machen als alle anderen (Schafe)?
Ich lade Sie herzlich ein, uns das bei den Tagen der Zukunft zu präsentieren!

 

Ihre

Cornelia Scala-Hausmann
(Geschäftsführende Gesellschafterin, Institutsleiterin)

 

PS: Danke für die tollen Reaktionen!

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