1) wo liegt die Zukunft ?
… in uns selbst!

und wo noch?
… in unseren Kindern!

2) Zukunft ist das, was wir uns vorstellen.
… wenn wir die Zukunft gut oder besser gestalten wollen, müssen wir die Gegenwart so gestalten, dass es unweigerlich so sein wird.

3) wir haben immer die Wahl.
… ob wir etwas zum besseren verändern wollen, oder beim alten bleiben wollen.

4) Vision ist der Weg und die Richtung zum Ziel.
… wir entscheiden selbst, wie dieser Weg aussieht.

5) die Motivation liegt in der Emotion.
… Ziele können nur mit Freude genügend Energie erhalten. Somit setzen wir uns nur FÜR etwas, niemals GEGEN etwas ein.

6) horizontal wird vertikal.
… zukünftiges Wirtschaftswachstum ist nicht „mehr vom Gleichen“ sondern „Tiefe vom Selben“  >> Qualität statt Quantität

7) Bewusstseinsqualität bringt Verantwortung.
… der Wandel am Markt entsteht durch eine veränderte Kundenbeziehung.

8) Innovation ist … über das Alte hinwegsteigen.
… das Neue entsteht durch Radikalität.

9) ein neuer Spirit weht ins Land.
… Management wird zukünftig anders laufen.

10) Unternehmen sind in erster Linie für die Gesellschaft da.
… Menschen comitten sich zu Unternehmen, wenn sie Ihnen dienlich sind.

 

Cornelia Scala-Hausmann, Geschäftsführung

Was glauben Sie, wie viel Wissen, welches Sie in Ihrem Job brauchen, haben Sie in Ihrem Kopf abgespeichert?

1986 waren es im Durchschnitt noch 76%!

Wieviel meinen Sie, ist es heute?

… nur mehr rund 10%! (Studie Robert Kelly)

(und an sommerlich-heißen Tagen vermutlich noch weniger 😉

Wissen als Informationstransfer bedingt eine entscheidende Kompetenz, ohne die es in Zukunft immer schwieriger wird: Kooperationsfähigkeit. Auch im alltäglichen, vor allem im individualistischen (Über)leben geht es kooperativ besser, einfacher und schneller. Aber noch immer ist es für viele nicht leicht. Denn es bedingt ein neues Denken, aus dem sich ein neues Handeln entwickeln kann. Deshalb werden wir als IFZ diese Fahne weiterhin hissen und möglichst viele Ideen des „Miteinanders“ in die Wirtschaft bringen. Der Termin des nächsten Kongresses 2013 steht bereits und wir haben schon einige Anfragen von Projektpartnern, die ihre Zukunftsthemen einbinden – also kooperieren – wollen!

„Zusammenkommen ist ein Beginn, Zusammenbleiben ein Fortschritt, Zusammenarbeiten ein Erfolg“. (Henry Ford)

65% der Kinder, die derzeit eingeschult werden, werden in Berufen tätig sein, die wir heute noch nicht kennen. Diese Aussage stammt von Cathy N. Davidson, Professorin an der renommierten amerikanischen Duke University. Sie möchte damit sowohl Unternehmen als auch Ausbildungseinrichtungen wachrütteln, die Menschen derzeit auf eine Berufsrealität vorbereiten, die es ihrer Meinung nach in 10 Jahren nicht mehr geben wird. Auch andere Zukunftsforscher teilen diese Ansicht und betonen, dass die Fähigkeit zur Kooperation ein Schlüssel dabei sein wird. Damit ist allerdings mehr als nur ein nutzenorientiertes Geschäftsmodel gemeint.

„Kooperationsfähigkeit bezeichnet das Vermögen zur sozialen Zusammenarbeit und bezieht die Fähigkeit ein, aus einzelnen Personen eine sich gegenseitig ergänzende und unterstützende Gemeinschaft zu gestalten, die Neuem gegenüber aufgeschlossen und handlungsbereit ist und sich gegenüber anderen Personen und Gruppen nicht ablehnend verhält. Bedeutsam sind der Wille und die Fähigkeit, auch schwierige Personen in Teamarbeiten einzubeziehen – und zwar so, dass im persönlichen Wettbewerb und in abgestimmter Zusammenarbeit Hochleistungen für den Kunden und das Unternehmen erzielt werden.“ (Kompetenzatlas FH Wien)

Es geht also um Motivation, Produktivität, Konsensfähigkeit, Ressourcenverteilung, Wertschätzung und Akzeptanz. Allem Alten sowie Neuen, Vertrauten sowie Fremden und jedem Andersartigen gegenüber. Darin liegt ein großes Zukunftspotenzial zugrunde – schon seitdem es die Menschheit überhaupt gibt und solange es sie geben wird. Durch Kooperation in diesem Sinne kann erst Innovation und Fortschritt entstehen. Zweifelt hier noch jemand?

„Die Verwirklichung des Menschen geschieht im Dialog: in der doppelten Fähigkeit, zu reden und zuzuhören, zu antworten, aber auch darin, sich vom Wort treffen zu lassen. Anders gesagt: Dialog, das meint die Bereitschaft zur Kooperation.“ (August Heinrich Henckel von Donnersmarck)

Wie hoch ist die Kooperationsfähigkeit in Ihrem Unternehmen bzw. bei Ihnen selbst … was schätzen Sie?

 

Mit dieser Frage wünsche ich Ihnen einen heißen, kooperativen Sommer und freue mich auf ein Wiederlesen im September!

 

Ihre
Cornelia Scala-Hausmann
(Geschäftsführende Gesellschafterin, Akademieleiterin)

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