Liebe Leserinnen und Leser!

Waren auch Sie bei einem Osterfeuer? Einem dieser alten, rituellen, riesigen Feuer, die den Winter beenden und das Frühjahr begrüßen, Altes verbrennen und in Neues transformieren? Dieses Foto stammt von den British Virgins… ein Künstler, der dort genügsam lebt, schmiedet diese „Fire-Balls“ in deren Inneren das Holz entzündet wird und brennend durch immer wieder andere Gestalten leuchtet, die so um das Feuer zu tanzen scheinen.

„Zerstreutes Feuer brennt nicht lange, und wer anderer Feuer schürt, dem verlöscht das eigene.“

Alte Sprichwörter laden uns ein, nachzudenken, wie es um unsere eigene „Feuerstelle“ steht. Ist es gebündelt und stark oder zerstreut und glimmt überall nur wenig dahin? Wofür soll unser Feuer brennen, für welches (Lebens)Ziel?

„Niemand kann ein Ziel haben, das größer ist als er selbst. Die Weite des eigenen Seins setzt die Grenzen dessen, was wir vom Leben erwarten. Zugleich ist das auch die Grenze für alles, was ein Mensch bekommen und besitzen kann.“ (Stefano Elio D’Anna)

Die Art, wie ein Mensch dieses Ziel erreichen will nennt sich „Arbeit“ und zeigt den Grad seiner Selbstverantwortung und damit seiner Freiheit.

Vor einem Jahr veranstalteten wir einen Kongress zum Thema „Arbeit“ – zu früh – denn da wusste noch kaum jemand etwas damit anzufangen. Jetzt ist Arbeit als „Schlüsselfaktor der Zukunft“ in aller Munde und wird als „work:design“ ausführlich und ernsthaft analysiert und studiert. Das „Lebensunternehmertum“ – seit 4 Jahren Kern unseres Lehrgangs – nimmt langsam den Platz der früheren „Work-Life-Balances“ ein. Die Pioniere aus unserer Counselor-Ausbildung konnten schon ihre „Zukunftsberufung“ erkennen und es war und ist immer wieder eine Freude, bei diesem Tanz um das eigene Feuer mittanzen zu dürfen. Arbeit ist nicht mehr „Arbeit“ – sie ist vielmehr ein Konglomerat unterschiedlichster Tätigkeiten, die sich einzig durch die Tatsache als Arbeit definieren lassen, indem man damit seinen Lebensunterhalt bestreitet. „Individualisierung wird der neue Durchschnitt“ heißt es in der neuen Studie des Zukunftsinstitutes, der MITarbeiter wird zum „SELBSTarbeiter“.

„Tradition ist nicht das Halten der Asche, sondern das Weitergeben der Flamme“ (Thomas Morus)

Der IFZ-Kongress handelt dieses Jahr von neuen wirtschaftlichen, regionalen Lösungsansätzen – und wir sind wieder genau am Puls der Zeit. Werden Sie zum SELBSTarbeiter Ihrer Zukunft in Ihrer Region, vernetzen Sie Ideen und Menschen zu neuen Arbeits-Regionen, die für Ihre und aller Zukunft tragend werden!

„Es gibt nicht hunderte Probleme zu lösen, sondern nur dich selbst!“
(Stefano Elio D’Anna)

Indem du dich selbst einbringst, schaffst du die Probleme der Welt oder löst sie.

Ihre
Cornelia Scala-Hausmann
(Geschäftsführende Gesellschafterin, Akademieleiterin)

Liebe Leserinnen und Leser!

Ich hoffe, Sie nützen die Sonnenstrahlen wenigstens in der Mittagspause und am Wochenende und lassen sich von der Frühjahrskraft näher zu Ihren Visionen bringen!

Wieder zurück gekehrt von meiner Reise begann der Kampf zwischen Balance und scheinbarer Notwendigkeit von Neuem… doch Visionen ziehen in die Zukunft und erleichtern das Arbeiten enorm. Falls die Ihren auch etwas mit Verantwortung für Gesellschaft und Umwelt zu tun haben, ist das Folgende interessant bzw. möchte ich es in Erinnerung rufen.

In den letzten Jahren konnte mehr und mehr ein deutliches Umdenken beobachtet werden. 88 (!) Prozent der deutschen Bevölkerung halten es für richtig, dass Unternehmen sich immer mehr dem Gemeinwohl verpflichten und nachhaltig und verantwortungsvoll handeln. (2009 Tendenz steigend!)  Fair Trade ist eines der am stärksten wachsenden Marktsegmente. Österreich ist hierbei weltweit an 7. Stelle. Aus Umfragen der GfK Roper Consulting geht hervor, dass 67 Prozent es als sehr wichtig erachten, im Leben zu sich selbst ehrlich zu sein, und nach moralischen Vorstellungen zu leben. Ein starkes Interesse an Themen, wie Ursprünglichkeit, Erdung und Wahrhaftigkeit hat sich entwickelt.

Wie aktuell weltweit diese Themenbereiche sind, zeigt zum Beispiel u.a. die Redaktion des Harvard Business Managers, die das Thema „ Neue Werte für das Management“ in den Mittelpunkt der Februar-Ausgabe stellte mit Schlagzeilen, wie „Das wohltätige Unternehmen“.

Menschen werden sich in Zukunft weniger auf den Staat stützen und mehr in Eigeninitiative organisieren, woraus sich weitere neue Gemeinschaftsformen bilden werden. Und daraus folgt ein gesellschaftliches „Wissen-wollen“, eine Volks-Bildung, die den jeweiligen Bedürfnissen gerecht wird.

Zum Thema Gesundheit ist inzwischen eindeutig, dass es hier um Eigenverantwortung geht – die jedoch kann wiederum nur Hand in Hand mit Wissen gehen – der Mensch muss sich auf irgendeinem Wege Wissen aneignen, um entscheiden zu können. Selfness als aktiver, bewusstseinsgesteuerter Umgang mit Körper, Geist und Seele, beruht auf der Einsicht, dass Gesunderhaltung ein komplexer Prozess ist, der auch das persönliche Umfeld und das individuelle Wollen und Wünschen in den Prozess mit einbezieht.

…Sie bemerken und spüren es sicherlich auch so, doch Studien bestätigen immer noch zusätzlich Eindrücke und eigenes Erleben.

Kräfte zu bündeln ist notwendig, um sie nicht zu verlieren!
Daher darf Sie aufs Herzlichste zu unseren Lehrveranstaltungen und Kongressen einladen…

 

Ihre
Cornelia Scala-Hausmann
(Gründerin, Geschäftsführende Gesellschafterin, Akademieleiterin)

März 2012

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