Stellungnahme zur Gemeinwohlbilanz 2011:

Das Institut für Zukunftskompetenzen (IFZ) bietet Kompetenzentwicklung für Individuen, Wirtschaft und Gesellschaft. Es wurde von Cornelia Scala-Hausmann und Harald J. Schellander gegründet, um Menschen in ihrer Eigenverantwortung zu stärken. Durch die nachhaltigen und ganzheitlichen Bildungs- und Diskussionsangebote unterstützt das IFZ dabei, den eigenen Berufsweg besser gehen zu können, den eigenen Anteil in der Gemeinschaft bewusst wahrzunehmen und somit auch die Gesellschaft zum Besseren zu verändern.

Gemeinwohlbilanz als „Überlebenskriterium“
„Es war selbstverständlich, Christian Felbers Ansätze in unserem Unternehmen und in den Lehrgängen zu integrieren – noch bevor wir wussten, dass es eine Gemeinwohl-Bilanz geben wird“, sagt Cornelia Scala-Hausmann. „Diese dann nach ihrer Entstehung einfließen zu lassen, war für uns eine logische Schlussfolgerung und Herzensangelegenheit. Wir haben uns den strengen Richtlinien dieser Bilanz gestellt, wurden evaluiert und auditiert.“ Scala- Hausmann stellt den Prozess als wachsend und klärend und als tatsächliche Bilanzierung sämtlicher Gemeinwohl-Themen dar. „Uns wurde (oft auch unangenehm) deutlich, wie sehr jede Unternehmung in das Gemeinwohl einwirkt, von der Wahl der Lieferanten bis hin zur eigenen Mobilität und Ernährung. Es ist absehbar, dass die Gemeinwohlbilanz ein ‚Überlebenskriterium’ für Unternehmen und Gesellschaft wird. Daher möchten wir jedem Unternehmen, das sich zukunftsfit halten will, diese Bilanz wärmstens ans Unternehmerherz legen!“ Denn wie der Philosoph und Begründer der Neuen-Arbeit, Frithjof Bergmann, und viele andere schon wissen, findet der Paradigmenwechsel im Kleinen (bottom up) statt. Als erstes reagiert die Wirtschaft darauf, noch bevor die Politik überhaupt darüber nachdenkt …
bis sie eben darüber nachdenken muss, weil die wirtschaftliche und gesellschaftliche
Entwicklung sie dazu zwingt.

Für uns selbst und die nächsten Generationen
Da das IFZ in seinem Namen schon die „Zukunft“ mitträgt, zielen die Maßnahmen vor allem auf die nächsten Generationen ab. Die ausgebildeten Counselors und Coaches bringen ein neues Weltbild in die Wirtschaft, das das EIGENE lebbar macht, INDEM es für das GEMEINSAME etwas tut. Daraus entwickeln sich zukünftige Märkte und Berufe, die wirklich gebraucht und gewollt werden. Die Gemeinwohl-Ökonomie gibt hier schon einiges an Strukturen und Richtungen vor, die in heutigen Schulen und Weiterbildungen berufsberatend gelehrt werden sollten. Das Institut für Zukunftskompetenzen bemüht sich somit, möglichst viel „Gemeinwohl“ in solchen weiterbildenden und beratenden Maßnahmen zu integrieren, um diesen (Überlebens)Weg zu unterstützen, so z.B. bei unseren Open-Space-Congressen
und Zukunftsdialogen, wo wir mit engagierten Menschen Netzwerke für die Zukunft unserer Gesellschaft bauen.

Information
www.zukunftskompetenzen.at / Gemeinwohlbilanz

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