… ich lese soeben “No More Bullshit – Die Zukunftswerkstatt für die 99 Prozent”. Ein aufrüttelndes Buch! Adressiert an Studenten und Ökonomen. Es berichtet sehr bildhaft von weltweiten ökonomischen Widersprüchen, von Missständen und Missverständnissen, von einer neuen Agenda der zukünftigen Ökonomie. Daraus und dazu ein paar ökonomische Gedanken…

“In einem einzigen Moment verändern wir für immer unsere Zukunft.”

Mit diesem Zitat und vielen anderen wird radikal unsere ökonomische Macht dargestellt … aber ja, es ist nötig! Noch immer gehen wir im Schritt der alten Garde voran. Noch immer fallen wir in alte Muster und alte Hoffnungen zurück.

Aber wir werden wacher. Wach für neue Sichtweisen und Handlungen – in der Ökonomie. Wo sonst. Es gibt nichts, das hier nicht eine Auswirkung hätte.

“Wir lassen uns blenden, faszinieren und schließlich versklaven vom Spektakel Wirtschaft.”

Es ist erfreulich, wie aus immer mehr “Schafen” “Menschen” werden und viele Menschen auch in diesen Zeiten Menschen bleiben und nicht zu “Wölfen” werden, (im Sinne von: Mensch ist, wer selbstständig urteilen und entscheiden kann, sich nicht verführen lässt von zweifelhaften “Hirten” und “menschlich” agiert.) So gesehen, freue ich mich jeden Tag über “neue Menschen”. Und daraus nährt sich mein Optimismus, dass einige von ihnen auch der seltenen Spezies der “Pioniere” beitreten. (… Pionier ist, wer als erster neue Wege geht, aus Überzeugung, das richtige für die Gemeinschaft zu tun und so zum “Hirten” für sich selbst oder andere wird).

So möchte ich Sie heute zum Pioniertum aufrufen!
Ich meine nicht, wir sollen aufhören zu arbeiten – aber aufhören, mitzuarbeiten an Dingen, die vielleicht schon an “Sterbehinderung” grenzen und stattdessen auf die Pirsch nach neuen Möglichkeiten gehen.

 

Anstelle im Kreislauf von Verlust, Knappheit und Reaktion gefangen zu sein – brechen wir aus und kreieren einen neuen Kreislauf von Genug, Fülle und Aktion.

Wie?

Darf ich ein paar Impulse geben?

- Lassen Sie uns beim nächsten Einkauf nicht fragen: Was brauch ich? Sondern “Was ist wesentlich?”

- Lassen Sie uns beim nächsten Weg zur Arbeit die Augen offen halten, wem wir kooperativ begegnen können und uns gegenseitig so das Leben leichter machen.

- Lassen Sie uns nur eine einzige Sache im Alltag finden, die wir in eine pro-ökologische Aktion transferieren können: z.B. strikt keine Plastiksackerln mehr verwenden …

- Lassen Sie uns überlegen, was wir mit unserer Familie oder unserem Team zukunftsfähig – also generationsfreundlich – gestalten könnten. z.B. Patenschaften länderübergreifend übernehmen oder den Haushalt und das Unternehmen dem entsprechend ausrichten …

- Aber vor allem lassen Sie uns immer kritischer hinterfragen und mehr und mehr aussteigen aus menschen- und umweltfeindlichen Projekten – und die Energie für Sinnvolleres nützen.

Wenn Sie weitere und bessere Ideen haben, lassen Sie es uns bitte wissen!

“Vom emotionalen Zusammenbruch zum emotionalen Durchbruch…”

Was würden Sie als Pionier und Mensch anders machen als alle anderen (Schafe)?
Ich lade Sie herzlich ein, uns das bei den Tagen der Zukunft zu präsentieren!

 

Ihre

Cornelia Scala-Hausmann
(Geschäftsführende Gesellschafterin, Institutsleiterin)

 

PS: Danke für die tollen Reaktionen!

Neue Politik hat das Land… und wir freuen uns, dass sich etwas verändert. Die Zukunftskoalition lässt auf eine neue
Ära hoffen. Im neuen Regierungsprogramm werden alle gesellschaftsrelevanten Themen behandelt, auch Bildung.

Hier möchte ich heute einhaken – denn vor Kurzem erhielt ich die Studie von Erich Strießnig, die in der Fachzeitschrift “Ecology & Society” publiziert wurde. Dort wurde erarbeitet, dass es einen deutlichen Zusammenhang zwischen den Folgen von Naturkatastrophen (im Zuge des Klimawandels) und der Bildung der betroffenen Bevölkerung gibt. 130 Staaten wurden verglichen. Das eindeutige Ergebnis war, dass je besser die Bildung der Bevölkerung, desto geringer
die Folgen aufgrund der Krise! In diesen Fällen ist die Bildung ausschlaggebender als die Höhe des Einkommens und das Niveau des Gesundheitssystems. (IIASA Internationales Institut für Systemanalyse)

Bisher wird diese Form der Bildung noch nicht umgesetzt. Doch es ist ein entscheidender Faktor, ob nur eine Spezialeinheit Bescheid weiß oder der Großteil der Bevölkerung. (Erinnert Sie das auch an die Bundesheerfrage…?)

Ältere Studien, von verschiedenen Instituten durchgeführt, geben Auskunft darüber, dass Kinder in herkömmlichen Schulen (bitte es gibt immer Ausnahmen!) ihre Kreativität und ihre Intelligenz verlieren. IQ und Kreativitätsfaktor verringern sich in den ersten Schuljahren drastisch und die Kreativität nimmt bis ins Erwachsenenalter weiter ab -
es bleiben grade mal 2% hoch kreativ. Und die restlichen 98% tun sich – wie wir wissen – bei Veränderungen
(Krisen) schwer.

Wodurch? Raten Sie mal …

… durch vorgefertigte Lösungen, Vorgaben und Regeln.

Wie können wir das vermeiden?

“Finde es selbst heraus!”

… das ist der Satz, der Kreativität von Kindheit an fördert, der der Neugierde gerecht wird, die jeder Mensch mitbringt. Was tut sich bei Ihnen, wenn jemand diesen Satz sagt? Fühlt es sich herausfordernd oder mühsam an? Im Falle des (Über)Lebens, wie es die obige Studie behandelt, ist das für jeden von Bedeutung.

Wenn wir dann noch lesen, dass laut einer anderen Studie der Jugendkulturforschung von 2011, nur 22 Prozent unserer Jugend die gesellschaftliche Zukunft zuversichtlich und 88% kaum einen Zusammenhang zwischen Gesellschaft und ihrem eigenen Leben sehen …

… hm …

… wie soll man das lösen? Bildung – ja. Aber in anderer Form als bisher. In einer Weise, die Kreativität anstelle von Angst (vor Versagen) fördert. Jugendliche, die ein Zutrauen zu ihren Fähigkeiten entwickelt haben, haben weniger
Angst, sind ausgeglichener, selbstbewusster und gelassener. Sollten Sie selbst Kinder haben, wäre es wert, darüber nachzudenken.

 

Und noch eine Frage: Muss “Klimawandel” immer auf die Natur bezogen sein? Klimawandel geschieht auch im Arbeitsbereich, im Wirtschaftsbereich und im menschlichen Bereich … für diese Themen des jetzt stattfindenden Klimawandels rufen wir die Tage der Zukunft ins Leben!

 

Ihre

Cornelia Scala-Hausmann
(Geschäftsführende Gesellschafterin, Institutsleiterin)

Zeit ist Geld! – heißt es. Das war Thema des letzten Artikels. Diesmal möchte ich den “Raum” zur Sprache bringen.

Welchen Lebens-, Arbeits- und sonstigen -raum haben Sie, brauchen Sie, nutzen Sie?

Ich selbst bin gerade damit beschäftigt, alle diese Räume sowohl in Wien als auch in Kärnten neu zu definieren. Und die Zukunftsforschung beschäftigt sich ebenso mit dieser Frage, wie diese Räume in Zukunft aussehen werden.

Anders! …in jedem Fall.

Offene Räume zeugen von offenem Geist. Und den braucht es zukünftig in allen Belangen. Auch und vor allem in der Wirtschaft (sofern man diese noch vom “Leben” trennt).

“Der menschliche Geist gleicht einem Fallschirm – er kann nur funktionieren, wenn er offen ist.” (Francis Picabia)

“Open-Space” wird nicht nur in Kongressen immer beliebter, auch in Arbeitswelten erfreut sich dieser Arbeitscharakter enormen Wachstums. “Open-Work” vollzieht sich in “Co-Working-Spaces”, wo Kooperation statt Konkurrenz gelebt wird. Seinen eigenen Platz in einer Gemeinschaft zu haben, die in neuer Weise zusammenarbeitet ist ein ur-menschliches Vergnügen des normal entwickelten Menschen. Und so darf Arbeit ja doch Spaß machen. In diesen Spaces, Räumen, wird Arbeit zum “Worktainment”, einer unterhaltenden Arbeitsform, in der sich Menschen ergänzen, vernetzen, kennenlernen, und Projekte gemeinsam umsetzen.

Und “WoW!” – in Villach durften wir ein solches Projekt starten ;-)

Wenn Sie also auch Lust auf “Worktainment” und “WoW-Erlebnisse” haben, egal, ob auf der Durchreise oder auf Dauer, besuchen Sie uns in Villach im “WoW” – World of Working oder auf unseren Tagen der Zukunft im Juni in Ossiach!

Und ansonsten wäre der Frühling bestens geeignet, die eigenen (Lebens-, Arbeits-, Freizeit-, Schlaf- u.a.) Räume auszumisten und sich mit Bestimmtheit wieder FREIräume zu schaffen!

Ihre

Cornelia Scala-Hausmann

Bildschirmfoto 2013-03-15 um 11.52.21

…im heutigen Schneechaos haben manche wieder lernen müssen, dass wir uns Zeit nehmen – auch wenn wir keine Zeit hätten… aber was solls? Wenn wir seit 30 Minuten im Stau stehen – weder vor noch zurück können – ist Geduld eine nützliche Tugend. Wir haben ungeplante Zeit zur Verfügung. Zeit für uns, wenn wir nicht gerade hektisch telefonieren. Das Jahr 2013 ist 2 Wochen jung. Wie war der Start bisher?

Ein Neues Jahr – ein Neues Leben?

Haben auch Sie Vorsätze gefasst, was Sie dieses Jahr anders machen wollen als bisher? Gibt es neue Ziele, die Sie erreichen wollen?

Ja?

Dann haben Sie sicher bereits seit 1. Jänner bis heute die Weichen dahin gestellt, oder?

Nein?

MMMhmm. Darf ich fragen, wieso nicht? Ahh, verstehe. Noch keine Zeit? Wann ist die Zeit?

Für mich ist Zeit ein großes Mysterium. Ja Mysterium – denn erklären konnte es bisher niemand so recht. Auf der einen Seite ist sie einfach eingeteilt in Abschnitte und Termine. Und da haben wir meist das Gefühl, zu wenig davon zu haben. Aber ich möchte Ihnen einen Gedanken mitgeben: was, wenn wir keine Zeit haben, sondern Zeit sind?

Zugegeben, klingt etwas philosophisch – ist es vielleicht auch – aber wenn ich meine Zeit bin, kann ich anders darüber verfügen, als wenn ich sie habe: Niemand kann sie mir nehmen!!

Ich bin derzeit meine Auszeit… wie jedes Jahr im Jänner und Februar. Eigentlich hätte ich diese Zeit nicht. Als Selbstständige und Geschäftsführerin kann man doch nicht einfach 6 Wochen weg, nicht wahr? Aber es ist bereits ein Teil von mir geworden. Es gehört zu mir, wie die Arbeitszeit auch. Ich bin also 2013 einige Wochen Schiffszeit, viel Arbeitszeit, auch Auszeit und Familienzeit, Ich-Zeit, Weiterentwicklungszeit, Bildungszeit und Liebeszeit – ja, auch das will ich nicht vergessen ;-)

Welche Zeit sind Sie 2013?

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Prosit – dieser traditionelle Wunsch zum Neuen Jahr kommt aus dem Lateinischen und bedeutet “Es möge nützen! Es möge zuträglich sein! Es möge gelingen!”

Mit diesem Wunsch möchte ich mich vor meiner diesjährigen Auszeit auf der Florimell bis zum März verabschieden,

Ihre

Cornelia Scala-Hausmann

Nicht jeder ist als Unternehmer geboren – stimmt.

Falls Sie Unternehmer sind – erinnern Sie sich mal daran, warum Sie es geworden sind?

Gab es einen Traum, eine Vision, ein Ziel – dass Sie auf diese Weise am ehesten erreichen konnten?

War es der Drang „sein eigener Herr (oder eigene Dame) zu sein? Oder war es Flucht aus einem zweifelhaften Dienstverhältnis? Oder gar Flucht nach vorn aus der Arbeitslosigkeit?

Wenn wir in die Trendforschung schauen, sind Klein-UnternehmerInnen bereits in der Zukunft der Arbeit. Denn in der Berufswelt von morgen suchen Menschen immer mehr nach Identität auf der „Lebensbühne Arbeit“, die dadurch nicht mehr als getrennt vom Leben betrachtet werden kann. Gegensätze aus der Welt des Dienstverhältnisses und der Welt der Selbstständigkeit fusionieren zusehends. (zukunftsinstitut.de) Die Orientierung liegt jedoch in jedem selbst. Denn die zunehmende Komplexität ist nur noch durch Individualisierung gestaltbar.

Die Arbeit wird nicht weniger – nur anders. Und Unternehmerische Leidenschaft spielt dabei wichtige Rolle!

Wenn ich mich erinnere – ich war damals 28 Jahre alt. Oh ja und ich hatte Träume!

Die Kunst war meine Leidenschaft.

Daher stellten sich mir nie die Fragen:

• Was kann ich außergewöhnlich gut? Welche Arbeit gibt mir Energie? Oder: Welche Herausforderungen bringen mir Freude?

Es war ganz klar – was ich wollte: Künstlerisch, schöpferisch tätig sein und davon leben können.

Das lag wohl daran, weil ich noch relativ jung war. Hätte ich mehr Umwege machen müssen, hätte ich mich 10 Jahre später sicherlich diesen Fragen stellen müssen. Dabei ist es tatsächlich hilfreich sich zu erinnern, wofür als junger Mensch das Herz geschlagen hat!

Aber noch etwas anderes war damals entscheidend für mich: Freiheitsliebe!

Sie war es, die mir die Kraft gab, meinen Weg trotz Hindernisse und Hemmnisse zu gehen. Jeder Schritt war ein Schritt in die Unabhängigkeit. Hurra! Blick nach vorne und tun! Die UnternehmerInnen unter Ihnen kennen das vielleicht?

 

Und was kommt dann?

Wer wagt gewinnt. Das kann man wirklich sagen. Zum Unternehmertum gehört ein gewisses Talent zur Schauspielerei. Oder?

Für mich ging es damals um eine eigene Werbeagentur. Aber ohne Kunden? Und die Kunden kommen nur, wenn die Agentur da ist. Also? Kreiere ich eine Agentur!

Ich rief meine besten Freunde an und machte ein „Agentur-Team-Foto“, einen Folder, kaufte Adressen, machte eine Aussendung – und wartete.

3 Tage später hatte ich den ersten Kunden.  …und es folgten mehr, es folgten größere – bis ich die ganz großen zu meinen Kunden zählen konnte. Und 3 Jahre später hatte ich 12 professionelle Mitarbeiter, ein Büro im 19. Bezirk in Wien und einen Geschäftspartner.

„Das alte ABC des Erfolges lautet: Können, Neuanfänge und Mut.“ (Luckman)

Jeder Unternehmer ist schon mal ins Wasser gesprungen – auch wenn es kalt war!

 

Tja und was kommt danach? Vielleicht da und dort Ernüchterungen, Einbußen, Rückschläge?

3 Parameter sind unerlässlich:

• „Unermüdliche Ausdauer

• und die Bereitschaft, etwas in das man viel Zeit und Arbeit gesteckt hat, wieder wegzuwerfen.“ (Albert Einstein)

• Und: Beziehungen. (nicht Vitamin B im alten Sinne) Auch Arbeitsbeziehungen werden immer freier und müssen daher ständig neu ausgehandelt werden. Soziale Prozesse werden also immer wichtiger!

Als UnternehmerIn hat man zweifellos etwas von einem Stehaufmännchen. Eine gewisse Zähigkeit im Durchhalten und Durchsetzen.

Und mit zunehmenden Alter sehe ich “Absagen” etwas anders: Jeder abgesagte Tag ist eine Investition in die Zukunft! Denn so nütze ich ihn dann ;-)

 

Also fassen wir mal Bisheriges zusammen.

Die 1. Survival-Regel heißt: hab eine solide VISION!

Kein Problem! Oder?

 

Die 2. Regel: finde MENSCHEN, die dabei sein können!

… ich hatte zunächst Fotomodelle – 3 Jahre später 12 professionelle Mitarbeiter…

 

3. Regel: Wisse, wo du WIRKLICH STEHST!

Jetzt hängt es von der tatsächlichen Risikobereitschaft des/der Unternehmerin ab. Die einen springen wirklich ins eisigste Wasser – die anderen halten mal nur die Zehe rein…

Ich spreche nicht von Finanzierungen – nein. Ich spreche von Selbstvertrauen. Und ich möchte nicht bestreiten, dass die narzisstisch veranlagten hier keinen Vorteil hätten! Selbstüberschätzung kann im Unternehmensalltag schon mal hilfreich sein. Doch sollten gesunde Selbstzweifel auch hie und da angebracht sein – wenn es um Projektumfang und -termine geht.

Trotzdem braucht der Unternehmer (die Unternehmerin) das oben erwähnte schauspielerische Talent, wenn er innerlich schlottert und dem Kunden mit siegessicherem Gesicht versichert, dass alles so gut wie gelöst ist.

Vermutlich hat auch jeder sein eigenes Krisenmanagement danach – vom Cognac bis zum Weinkrampf kann da alles geschehen – aber danach: aufrappeln, abputzen – weiter tun.

Wenn man dann immer noch Unternehmer ist – kommen die Kunden gerne und werden auch mehr!

 

Ja, und dann?

… dann kommt die nächste Phase. Es könnte sein, dass man irgendwann bemerkt, dass man beruflich unglaublich erfolgreich und vermögend ist – aber privat vollkommen verarmt dasteht. Spätestens wenn das Privatleben zum „Restposten“ im Unternehmeralltag geworden ist.

„Wenn du zum Lachen keine Zeit mehr hast, hast du wirklich zu viel zu tun!“  Das gibt’s – ich habs erlebt.

Viele erfolgreiche Unternehmer leben unterhalb des zeitlichen Existenzminimums! Im Unternehmertum ist Zeitdiebstahl weit verbreitet – kaum jemand bedenkt, dass Zeit das wertvollste Gut des Unternehmers ist. Sie kennen das Gleichnis? Wenn jemand kommt und uns 100,- Euro stiehlt, wehren wir uns… wenn jemand kommt und uns 100 Minuten stiehlt – bieten wir Platz und Kaffee an und bedanken uns.

4. Regel: Zeit hat man nicht – Zeit ist man. Nicht die Zeit bekommt man in den Griff, sondern nur sich selbst.


Und was ist dann Erfolg?

5. Regel: Reine Ansichtssache!

…und dazu ein paar Tipps:

•  Fragen Sie sich immer wieder: Was ist MEINE Definition von Erfolg? Und ist die alte Definition von vor 1 Woche, 1 Jahr etc. noch gültig?

•  Viele Wege führen zum Ziel! Welcher der richtige ist, zeigt sich aber oft erst im Gehen!

•  Täglich vor dem Spiegel: Spieglein Spieglein an der Wand, lebe ich noch meine Ziele in diesem Land? Ehrliche Selbstreflexion! Rückschau – sind meine Ziele MEINE oder andere? Nicht alles tun, was gewollt ist – sondern tun, was das eigene ist, was man gut kann.

•  Denk positiv! JA! Immer noch der beste Schutz vor Depression und unnötigen Energieverlust. Negatives Denken ist wie Galgenhumor… der Galgen steht trotzdem da.

•  Ist Erfolg lernbar? Ja, aber: Nicht jedes Rezept passt für Jeden!

 

6. Regel: VISUALISIEREN!

Bilder bewirken mehr als Worte: die eigene Marke sichtbar machen! – Ich gebe zu, als gelernte Designerin hat man es da etwas leichter… aber dafür hinterfragt man sich auch öfter…

 

7. Regel: INVENTUR!

Nicht die fürs Unternehmen – nein – sondern für mich als unternehmerischer Mensch:

Dabei gibt es eine wahre Schatzkammer, die inspiziert werden sollte:

• Meine Werkzeuge = Werte! Talente! Freuden!

• Die Währung = Vertrauen.

• Mein Kraftstoff = Die eigene Lebensenergie!

Das gibt mir meinen Spirit! Lebe ich diesen, erlange ich Höchstleistungen. Spitzenleistungen im Unternehmertum sind z.B. Innovationskraft, Kundenorientierung, Veränderungsbereitschaft, Schnelligkeit, Krisenmanagement u.a.m. Solange wir uns darin lebendig fühlen – und das tun wir dann, wenn wir unsere Kernleidenschaft als Unternehmensleidenschaft leben – haben wir genügend Kraftstoff.

Prestige und Wachstumswahn führt dazu, dass sich Unternehmen verlieren (Studie Peter Vaill – High Performing Systeme).

Tipp: Sich eine Insel dieser Lebendigkeit schaffen! In Ihrem Unternehmen. Fragen Sie sich: Was nährt meine Lebendigkeit, was schwächt sie? Und das geht konform mit der Kernleidenschaft des Gründers oder der Gründerin.

Tja, und wenn Sie Ihre Einzigartigkeit erarbeitet haben, die Freude darin erfahren und damit auch noch Anderen nützen – dann haben Sie Ihr Überlebenstraining im Unternehmertum erfolgreich abgeschlossen. Dann steht einem erfolgreichen Unternehmertum wirklich nichts mehr im Wege!

 

Es gratuliert Ihnen

Ihre Cornelia Scala-Hausmann

(Vortrag bei der WKK, 1.10.2012)

1) wo liegt die Zukunft ?
… in uns selbst!

und wo noch?
… in unseren Kindern!

2) Zukunft ist das, was wir uns vorstellen.
… wenn wir die Zukunft gut oder besser gestalten wollen, müssen wir die Gegenwart so gestalten, dass es unweigerlich so sein wird.

3) wir haben immer die Wahl.
… ob wir etwas zum besseren verändern wollen, oder beim alten bleiben wollen.

4) Vision ist der Weg und die Richtung zum Ziel.
… wir entscheiden selbst, wie dieser Weg aussieht.

5) die Motivation liegt in der Emotion.
… Ziele können nur mit Freude genügend Energie erhalten. Somit setzen wir uns nur FÜR etwas, niemals GEGEN etwas ein.

6) horizontal wird vertikal.
… zukünftiges Wirtschaftswachstum ist nicht “mehr vom Gleichen” sondern “Tiefe vom Selben”  >> Qualität statt Quantität

7) Bewusstseinsqualität bringt Verantwortung.
… der Wandel am Markt entsteht durch eine veränderte Kundenbeziehung.

8) Innovation ist … über das Alte hinwegsteigen.
… das Neue entsteht durch Radikalität.

9) ein neuer Spirit weht ins Land.
… Management wird zukünftig anders laufen.

10) Unternehmen sind in erster Linie für die Gesellschaft da.
… Menschen comitten sich zu Unternehmen, wenn sie Ihnen dienlich sind.

 

Cornelia Scala-Hausmann, Geschäftsführung

Was glauben Sie, wie viel Wissen, welches Sie in Ihrem Job brauchen, haben Sie in Ihrem Kopf abgespeichert?

1986 waren es im Durchschnitt noch 76%!

Wieviel meinen Sie, ist es heute?

… nur mehr rund 10%! (Studie Robert Kelly)

(und an sommerlich-heißen Tagen vermutlich noch weniger ;-)

Wissen als Informationstransfer bedingt eine entscheidende Kompetenz, ohne die es in Zukunft immer schwieriger wird: Kooperationsfähigkeit. Auch im alltäglichen, vor allem im individualistischen (Über)leben geht es kooperativ besser, einfacher und schneller. Aber noch immer ist es für viele nicht leicht. Denn es bedingt ein neues Denken, aus dem sich ein neues Handeln entwickeln kann. Deshalb werden wir als IFZ diese Fahne weiterhin hissen und möglichst viele Ideen des “Miteinanders” in die Wirtschaft bringen. Der Termin des nächsten Kongresses 2013 steht bereits und wir haben schon einige Anfragen von Projektpartnern, die ihre Zukunftsthemen einbinden – also kooperieren – wollen!

“Zusammenkommen ist ein Beginn, Zusammenbleiben ein Fortschritt, Zusammenarbeiten ein Erfolg”. (Henry Ford)

65% der Kinder, die derzeit eingeschult werden, werden in Berufen tätig sein, die wir heute noch nicht kennen. Diese Aussage stammt von Cathy N. Davidson, Professorin an der renommierten amerikanischen Duke University. Sie möchte damit sowohl Unternehmen als auch Ausbildungseinrichtungen wachrütteln, die Menschen derzeit auf eine Berufsrealität vorbereiten, die es ihrer Meinung nach in 10 Jahren nicht mehr geben wird. Auch andere Zukunftsforscher teilen diese Ansicht und betonen, dass die Fähigkeit zur Kooperation ein Schlüssel dabei sein wird. Damit ist allerdings mehr als nur ein nutzenorientiertes Geschäftsmodel gemeint.

“Kooperationsfähigkeit bezeichnet das Vermögen zur sozialen Zusammenarbeit und bezieht die Fähigkeit ein, aus einzelnen Personen eine sich gegenseitig ergänzende und unterstützende Gemeinschaft zu gestalten, die Neuem gegenüber aufgeschlossen und handlungsbereit ist und sich gegenüber anderen Personen und Gruppen nicht ablehnend verhält. Bedeutsam sind der Wille und die Fähigkeit, auch schwierige Personen in Teamarbeiten einzubeziehen – und zwar so, dass im persönlichen Wettbewerb und in abgestimmter Zusammenarbeit Hochleistungen für den Kunden und das Unternehmen erzielt werden.” (Kompetenzatlas FH Wien)

Es geht also um Motivation, Produktivität, Konsensfähigkeit, Ressourcenverteilung, Wertschätzung und Akzeptanz. Allem Alten sowie Neuen, Vertrauten sowie Fremden und jedem Andersartigen gegenüber. Darin liegt ein großes Zukunftspotenzial zugrunde – schon seitdem es die Menschheit überhaupt gibt und solange es sie geben wird. Durch Kooperation in diesem Sinne kann erst Innovation und Fortschritt entstehen. Zweifelt hier noch jemand?

“Die Verwirklichung des Menschen geschieht im Dialog: in der doppelten Fähigkeit, zu reden und zuzuhören, zu antworten, aber auch darin, sich vom Wort treffen zu lassen. Anders gesagt: Dialog, das meint die Bereitschaft zur Kooperation.“ (August Heinrich Henckel von Donnersmarck)

Wie hoch ist die Kooperationsfähigkeit in Ihrem Unternehmen bzw. bei Ihnen selbst … was schätzen Sie?

 

Mit dieser Frage wünsche ich Ihnen einen heißen, kooperativen Sommer und freue mich auf ein Wiederlesen im September!

 

Ihre
Cornelia Scala-Hausmann
(Geschäftsführende Gesellschafterin, Akademieleiterin)

… ein außergewöhnlicher 3-tägiger Kongress ging am 13. Juni 2012 zu Ende und wir sehen mit freudiger Überraschung die Besucherzahlen von gesamt an die 400 Besucher!

Am Kongress selbst waren es 223 Personen, davon waren 180 an beiden, 43 an jeweils 1 Tag beim Kongress dabei. 191 besuchten am Montag diverse Workshops und Vorträge wobei sich einige mit den Kongressbesuchern überschnitten.

Das “Labor der Zukunft” brachte 16 ganz konkrete Zukunftsprojekte hervor!

Aber das Beeindruckendste am gesamten Kongress war die Stimmung, das Flair, das Miteinander…

“Ich fand es wirklich beeindruckend, so viele Quer- und Andersdenker zu erleben und zu spüren, dass sich wirklich, wirklich was bewegt.”
Viele Grüße Karin Leeb (Hochschober)

>> und Karin Leeb schrieb in Ihrem Blog

“Vielen lieben Dank und nochmals meine Hochachtung für diese wirklich bewegende Veranstaltung.”
Dr. Grit Essinger (infood, Graz)

“Ich möchte mich herzlich für die Möglichkeit bedanken, beim Kongress Licht in einige der wenig beleuchteten Ecken unserer NANK Ideen zu bringen. Ihr ruhiges und kraftvolles Engagement und die Arbeit des ganzen Teams, die so wesentlich zum Gelingen dieser Tage beigetragen hat war beeindruckend…”
(Thomas Schneider, Wien)

“Ich darf mein Kompliment zu dieser großartigen Veranstaltung … mit der Bitte um Weiterleitung senden. Hans Harrer hatte „eine großartige Nase“, dazu mit euch in Kooperation zu gehen. Ich werde ihm bald von meinen so positiven Eindrücken berichten können.”
(Lambert Gneisz, Wien)

“Ich möchte auf diesem Wege auch zum Kongress gratulieren, ich habe mich seit langen wieder einmal auf einer Veranstaltung so richtig wohl gefühlt, es ist einfach schön zu wissen, dass so viele Menschen die Zeichen der Zeit erkennen, und etwas verändern möchten…”
(Bernhard Tscharre, LWKK)

“Danke. Ihr bewegt was, weil ihr berührt! Meine Unterstützung: Voll und ganz. Versprochen.”
(Tom Beck, gesellschaftskritischer Liedermacher)

Wir – das IFZ-Team Cornelia Scala-Hausmann, Harald Schellander, Martin Maitz, Marlies Karner-Taxer und Marie-Therese Schellander – danken von ganzem Herzen für die vielen, vielen unglaublich guten Rückmeldungen und Kooperationsangebote aus ganz Österreich und Deutschland! Wir freuen uns auch ganz besonders, dass so viele Kooperationen unter den Kongressteilnehmern geschlossen wurden! Dazu sind die vielen “Open-Space-Workshops” auch ganz besonders gut geeignet.

Wir konnten also nicht anders – als zu verkünden, dass es weiter gehen wird – Ja, es wird auch im Juni 2013 einen IFZ-Zukunftskongress geben!

Die Vorbereitungen dafür beginnen – JETZT!

 

Ihre
Cornelia Scala-Hausmann

Wir bündeln alle Kräfte für eine heiße Phase unserer Wirtschaft.

… und es geht wirklich heiß her.

Generell haben wir eine turbulente Zeit zu meistern. Diejenigen von uns, die kein Fallnetz gespannt haben, die selbstständig arbeiten, wissen wovon ich spreche. Es ist mir aufgrund eines akuten familiären Ereignisses ein Bedürfnis, jedem und jeder, der oder die diese Zeilen liest – ein solidarisches Zunicken zu senden. Verständnis für ein Durchhalten, wenn es nicht so leicht ist… ein gleichgesinntes Augenzwinkern und Aufmuntern… ein stummes Übereinkommen der heutigen Zeit.

Ich bewundere alle, die unsere Wirtschaft auf eigenen Schultern tragen, die immer wieder aufstehen und weiter machen. Die keine Verantwortung abgeben, für sich selbst sorgen und für sich und Ihre Ziele wie auch Fehler einstehen. Die ihr eigenes Ego nachreihen, für eine Sache kämpfen und die sich selbst auf konstruktive Art verwirklichen… und so die Wirtschaft für alle anderen am Leben halten.

 

Ihre
Cornelia Scala-Hausmann

Die Familie der “-ness-Wörter” in der Trendforschung wird größer und größer! Nach business, wellness, selfness, mindness etc. nun der Begriff “shareness”, der die neue Großzügigkeit von Mensch und Wirtschaft benennt.

Unternehmen “teilen” mehr und mehr Dinge mit Ihren Kunden – wobei dieser sehr genau zwischen “verstecktem Kundenfang” und tatsächlichem Engagement unterscheidet. Auf der anderen Seite des Nord-Atlantiks gibt es sogar schon “Real-Life-Superheroes”, die sich für eine gute Sache einsetzen – mitunter sogar in “Marvel”-Kostümen ;-)

Entwickeln wir also tatsächlich mehr Courage? Geht es nunendlich in die Umsetzung all der Ethik-Ideen aus der Social Responsibility (CSR) und ähnlichen Konzepten?

Das Lager teilt sich in drei Gruppen – die einen, die tatsächlich idealistisch für die Sache leben – die anderen, die es lediglich als neues Marketing-Instrument sehen, was ebenso zu begrüßen ist, denn auch, wer “so tut als ob” – wird über kurz oder lang in ebendiesen Prozessen landen. Ja, und die dritten, die nach wie vor den Kopf in den Sand stecken und so weiter tun wie bisher – die aussterbende Spezies der Wirtschaft.

Also warum nicht gleich integer und gezielt integrieren? Im Unternehmen – in der Region – und überregional vernetzt!

Beispiele aus unserem Kongress-Geschehen:

• Dr. Zyla (Confidence-Consult) meint in einem Interview, dass “Vertrauen DER Grundwert allen Lebens ist” und zeigt konkrete Unternehmensbeispiele auf.

• Robert Rogner arbeitet im Blumauer Manifest daran, “über das Tun neue Wirklichkeiten zu schaffen und das durch Vernetzung untereinander zu beschleunigen. Härtere Gesetze brächten nur unmündige Bürger.” und appelliert so an Selbstverantwortung und Beherztheit.

• Eine Schulklasse der HLW St. Veit initiiert einen Workshop mit dem Titel “Make Your Planet Smile!” und macht uns so die Verantwortung für die nächste Generation bewusst.

• David Zwilling präsentiert sein neues Projekt “The Good World Company”

und viele andere mehr durften wir begrüßen …

und ich freue mich, auch Sie im Reigen der aktiven Zukunftsgestalter begrüßen zu dürfen!

Ihre
Cornelia Scala-Hausmann

 

 

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